Samstag, 29. September 2012

Weiterer Virusanschlag auf Deutschland?

Auf einen Schlag sind über 10.000 Menschen mit denselben Symptomen erkrankt.
So etwas geschieht in der Anzahl nicht durch eine unsachgemäße Behandlung eines Lebensmittels.
Dafür sind unsere Lebensmittelgesetze in Deutschland zu streng und besonders bei Kindergarten- und Schulspeisen wird genau darauf geachtet und kontrolliert, dass so etwas schon im Keim erstickt wird.
Wenn überhaupt, dann tritt so ein Fall nur in absoluten Einzelfällen auf, wird sofort erkannt und die
dementsprechenden Gegenmaßnahmen werden eingeleitet. Des Weiteren brauchen die Wissenschaftler in der Regel auch nicht Tage dafür um festzustellen, um was es sich denn eigentlich genau handelt und auf was für Speisen dieser Virus platziert war, wenn es sich tatsächlich um eine Lebensmittelvergiftung handeln würde. Was also kann dazu geführt haben, dass auf einen Schlag über 10.000 Menschen erkrankt sind?

Essenslieferant weist Vorwürfe zurück
Der Essenslieferant Sodexo wehrte sich unterdessen gegen die Vorwürfe, dass verunreinigtes oder verdorbenes Essen die Krankheitsfälle hervorgerufen haben könnte. "Weniger als fünf Prozent der insgesamt von uns belieferten Schulen sind von den Erkrankungen betroffen", sagte ein Unternehmenssprecher auf dapd-Anfrage. Es gebe keinen Beleg für einen Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und den Essenslieferungen.

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article109535407/6500-Kinder-in-Ostdeutschland-erkrankt-Ausloeser-unklar.html

Magen-Darm-Erkrankungen: über 10.000 Fälle in Ostdeutschland
http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Magen-Darm-Erkrankungen-ueber-10-000-Faelle-in-Ostdeutschland-id22173946.html


http://www.n24.de/news/newsitem_8251716.html

Mysteriöse Magen-Darm-Erkrankungswelle

Wenn es also nicht am Hersteller der Lebensmittel selbst liegt, dann muss im Nachhinein jemand diese Essenslieferung mit Viren vergiftet haben. Dann hat gezielt ein Anschlag auf dieses Land stattgefunden, aber warum?
Wie bereits beim EHEC-Anschlag im Mai 2011, der bis heute nicht aufgeklärt wurde, kommt dafür nur jemand in Frage der vor dem Leben und den Menschen in diesem Land nicht den geringsten Respekt und Achtung hat: Die Eliten. Das haben sie durch ihre Hartz IV Gesetze und die Sanktionen im Existenzbereich selbst zum Ausdruck gebracht.
Von daher liegt es auf der Hand, dass hier immer wieder in regelmäßigen Abständen unseren Regierungen eingeschärft werden soll wie verletzbar man unser Land machen kann, wenn man nicht die Politik der Eliten wie gewohnt umsetzt.




Ein Jahr nach der EHEC-Krise: Epidemie nicht aufgeklärt, Schwachstellen nicht beseitigt – Bundesregierung betreibt Geschichtsklitterung

http://www.presseportal.de/pm/50496/2246547/ein-jahr-nach-der-ehec-krise-epidemie-nicht-aufgeklaert-schwachstellen-nicht-beseitigt

Solche Fälle, wo 100 Schüler auf einmal an einer seltsamen Magen-Darm-Grippe erkranken
kommen häufig vor, wird aber nie aufgeklärt.

Mehr als 100 Schüler in Beckum erkrankt
http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/beckum/Mehr-als-100-Schueler-in-Beckum-erkrankt-df87f219-2d2a-4eb6-b860-cd54a41341ca-ds

ein anderer Fall:

Grundschule schließt: 100 Schüler mit Magen-Darm-Virus
http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Grundschule-schliesst-100-Schueler-mit-Magen-Darm-Virus;art88523,476967

oder hier

Schüler der Kleinen Kielstraße haben schulfrei: Über 100 Kinder sind krank
http://www.lokalkompass.de/dortmund-city/ratgeber/schueler-der-kleinen-kielstrasse-haben-schulfrei-ueber-100-kinder-sind-krank-d111110.html

40 Kinder mit Verdacht auf Norovirus im Krankenhaus
http://www.focus.de/regional/niedersachsen/krankheiten-40-kinder-mit-verdacht-auf-norovirus-im-krankenhaus_aid_1053297.html



Dienstag, 25. September 2012

Autos wie Panzer, töten wie Panzer

Unsere heutigen Autos sind zu groß, zu schnell und zu schwer. Für die Stadt vollkommen ungeeignet.
Was für ein Ego muss man besitzen um in so einem Panzer seinen kleinen Körper von A nach B transportieren lassen zu wollen? Dem Autobesitzer ist es vollkommen egal wie viel Material und Ressourcen sein Auto verschleudert hat und wie viel Energie es mehr benötigt ihn von A nach B zu transportieren, je größer und schwerer das Auto wird. Hauptsache er kann schön auf der Straße damit protzen.
Wenn man sich selbst schon klein fühlt, dann muss wenigstens das Auto diesen Minderwertigkeitskomplex kompensieren. Deshalb sieht man immer mehr Menschen mit solchen Panzern auf der Straße herumfahren.
Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Autos immer größer auf unseren Straßen, weil die Menschen immer kleiner wurden. Dann fahren sie mit ihren Panzern in den Städten herum und selbstverständlich ist ihnen dann 50 km/h zu langsam, weil sie in ihren Panzern gar kein Gefühl mehr für Geschwindigkeit entwickeln können und ihnen 50 km/h viel zu langsam vorkommen, wurde das Auto ja so komfortabel gebaut, dass man auch ja so wenig Fahrgeräusche wie möglich hört. Gleichzeitig bekam es so viel PS unter den Hintern, dass ein leichtes Antippen des Gaspedals schon auf 100 km/h beschleunigt, wenn man nicht aufpasst. Also vollkommen ungeeignet für eine Straße auf der auch Fußgänger, Fahrradfahrer und Kinder unterwegs sind.
Kein normaler Mensch benötigt so einen tonnenschweren fahrbaren Untersatz, der mit Sinn und Verstand nicht zu erklären ist.
Nur die Prolls und unbewussten Menschen benötigen für ihr eigenes Ego ein immer größeres Gefährt, das ihnen das Gefühl von Sicherheit gegen sich selbst gibt und mit dem sie noch schneller vor sich selbst auf der Flucht sein können.

Auto schleudert in Haltestelle: 2 Tote
http://www.bild.de/news/inland/verkehrsunfall/auto-schleudert-in-haltestelle-26390416.bild.html


Dreieinhalb Jahre Haft für Eppendorfer Todesfahrer



Montag, 24. September 2012

Durch die Habgier ein paar Weniger


Haben sie sich eigentlich nie die Frage gestellt, warum ein Volk 60 Jahre arbeitet und dabei immer ärmer wird statt reicher?! Wir wollen der Sache auf den Grund gehen. Eigentlich wäre es ein absolut Leichtes, dass sich ein Volk nach 60 Jahren Arbeit mit dem Nötigsten versorgt hätte. In 60 Jahren müsste das Volk so weit sein, dass es hier für jeden eine mietfreie Wohnung gebaut und eine kostenlose Energieversorgung zur Verfügung gestellt hätte, von der Nahrung ganz zu schweigen, die von alleine wächst und dessen Hauptarbeit die Sonne erledigt und die Erde, so dass der Mensch die Nahrung eigentlich nur noch verteilen müsste.
Warum funktioniert das nicht?
Warum haben die Menschen, obwohl sie 60 Jahre hart gearbeitet haben immer weniger, statt mehr?
Eigentlich müssten wir rundum zufrieden und glücklich sein und uns in unserem Wohlstand nur so suhlen und unser Leben genießen, doch irgendetwas steht da im Weg. Irgendetwas lässt die Menschen zwar arbeiten, aber dennoch zu nichts kommen.
Was ist das?
Der Grund ist sehr einfach: „Es partizipieren nur sehr Wenige von der Arbeit des Volkes und dessen Ressourcen“.
Als erstes einmal sind hier die Banken zu nennen, welches die größten Schmarotzer im Volk sind. Sie leihen dem Volk dessen eigenes Geld für enorme Zinsen aus, ohne dafür selbst gearbeitet zu haben und lassen das Volk somit ausbluten, da sie mit dem Gewinn der Zinsen, die erleistete Arbeit des Volkes einkaufen. Gegen so viel Dreistigkeit hat ein Volk keine Chance auf Dauer seine Leistung auch behalten zu können. Es gibt für jemanden, der einem ganzen Volk dessen eigenes Zahlungsmittel drucken und unter Zinsen verkaufen darf, keine Konkurrenz. Früher oder später wird alles Erarbeitete den Banken gehören. Somit haben die Banken das Volk versklavt. Sie kaufen alles ein was es in dem Land gibt, Medien, Zeitungen, Firmen und sogar die Dinge, die vorher verstaatlicht waren, wie zum Beispiel die Eisenbahn, die Autobahn etc., nur so können sie sicher sein, auch alles vom Volk zu erhalten, die Dinge werden einfach privatisiert. Am Ende gehört nichts, aber auch gar nichts mehr dem Volk, sondern nur noch den Banken und dessen Besitzern. Diesen ist es dann ein Leichtes, die Kontrolle über das Volk durch Gesetze, Verordnungen etc. zu halten. Das Volk soll so wenig wie möglich mitbekommen, dass es ausgebeutet wurde, stattdessen wird es in die Arbeit getrieben wo es nur geht, damit es wenig Zeit hat über diese ganzen Zusammenhänge nachzudenken. Ihm wird weisgemacht und erzählt, dass die Wirtschaftskrise vom „lieben Gott“ so gewollt ist und niemand etwas dafür kann. In Wirklichkeit geht es dem Volk deshalb immer schlechter, weil die Zinsen, die das Volk für die Banken erwirtschaften, von Jahr zu Jahr höher werden und dem Volk deshalb selbst immer weniger zum Leben bleibt. Selbstverständlich gibt es auch noch kleinere Schmarotzer in diesem System, zum Beispiel diejenigen, die mit einem einzigen Telefonanruf, Millionen oder Milliarden verdienen und dann für den Rest ihres Leben andere für sich arbeiten lassen oder diejenigen, welche andere für sich arbeiten lassen und durch dessen Arbeit immer reicher werden. Ein Mensch kann nicht mehr als 24 Stunden am Tag arbeiten, dies heißt, kein Mensch kann sich auf normalem Wege ein Vermögen erwirtschaften, außer er beutet die Leistungen von anderen Menschen aus und bündelt sie auf sich. Eine andere Variante ist auch noch zu glauben, dass man der Besitzer der Arbeit der Erde wäre (Rohstoffe) oder gleich deren Besitzer. Kein einzelner Mensch hat das Recht, die Arbeit der Erde für sich alleine zu horten und dem Rest der Menschheit für viel Geld zu verkaufen, dies ist asozial. Genauso asozial ist es, selbstverständlich so wie die Banken, Zinseinstreicher zu sein und somit auch andere für sich arbeiten zu lassen oder aber nur ganz Wenige an den neuen Technologien partizipieren zu lassen. Am Ende jedoch wird nur noch der größte Schmarotzer unter allen übrig bleiben – die Banken.
Selbstverständlich liest man von diesem Umstand nichts in unseren Medien, warum wohl? Stattdessen werden die demütigsten und bescheidensten Menschen im Volk - diejenigen, welche für sich am wenigsten in Anspruch nehmen - als die Asozialsten hingestellt, in Deutschland sind dies die Hartz4 Empfänger. Dies wird deshalb gemacht, damit sich die Aufmerksamkeit der breiten Masse nicht auf die wirklichen Schmarotzer richtet. Außerdem sind den Reichen des Volkes, die Hartz4 Empfänger ein Dorn im Auge, da sie an diesen nicht verdienen konnten – bislang. Durch neue Gesetze und Maßnahmen werden die Hartz4 Empfänger
gezwungen, umsonst und ohne Bezahlung, durch ein so genanntes „Praktikum“, bei Firmen zu arbeiten.
An diesem Beispiel, wird die Versklavung besonders deutlich. Wir leben in einer Zeit, in der es sich der Mensch durch seine neuen Technologien richtig gemütlich machen könnte. Diese könnten die Arbeit vereinfachen oder gleich ganz übernehmen und es müssten deutlich weniger im Volk arbeiten. Durch ein krankes System, bei dem nur sehr Wenige partizipieren, wird jedoch der Segen der Menschheit zum Fluch.
Es ist so aufgebaut, dass der Mensch zum Arbeiten gezwungen wird – auf Teufel komm raus – damit die Wirtschaft angeblich nicht den Bach runtergeht. Mütter müssen anderen ihre Kinder zum Erziehen geben, da es sich dann „Arbeit“ nennt und die Mütter werden dann ebenfalls in „Arbeit“ geschickt. Statt es sich schön zu machen und es sich so einzurichten, dass so wenig wie möglich im Volk arbeiten müssen, ist es genau umgekehrt. Menschen werden in 1 Euro Jobs geschickt, müssen Ameisen zählen, Hauptsache sie arbeiten.
Der erste Schritt in eine Zivilisation, wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Dies würde dem Menschen seine Würde wiedergeben.
Kein Mensch wäre mehr gezwungen, Sklavenarbeit zu erledigen. Zu glauben, dass dann niemand mehr arbeitet ist Humbug. Es gibt genügend Menschen, die würden sich dann gerne noch etwas zum Grundeinkommen dazuverdienen und dies mit einer ganz anderen Freude und Motivation. Selbstverständlich, dürfte der Mensch diesen Verdienst aus seiner eigenen Arbeit dann auch behalten, damit das Ganze gerecht bleibt, außer er übertreibt. Die Arbeit die niemand gerne macht, wäre dann auch gerechter bezahlt als jetzt.
Die Menschen wären untereinander menschlicher, da der Selbsterhaltungstrieb keine tierischen Ausmaße mehr annehmen würde. Es geht nicht mehr auf „Leben und Tod“, so wie in der Tierwelt, sondern es wäre der erste Schritt in eine menschliche Zivilisation.
Niemand müsste mehr für seine Existenz betteln oder kämpfen, genügend Technologie, Energie und Nahrung ist vorhanden, aber nur, wenn sie auch im Volk gerecht verteilt wird. Stattdessen, arbeiten wir uns in den Ruin, da durch das Verteilen der Geldmenge, durch Zinsen von Arm nach Reich, die breite Masse im Volk immer ärmer wird. Erst sind es die Hartz4 Empfänger, die ihrer Kaufkraft beraubt wurden, dadurch blutet der Mittelstand aus und am Ende, sind dann die Reichen dran. Gewinnen wird keiner. Stattdessen wird die Hochkultur verschwinden – durch die Habgier ein paar Weniger.





         Begriffserklärungen


 
Solidarität
Mit so wenig wie möglich Ressourcen, zum Wohle der Umwelt
 und der Allgemeinheit auskommen


 
Horten
 
Unnötiges zusammenraffen
von Ressourcen, zu Lasten der Allgemeinheit


 
Asozial
 
Erhöhung über die Allgemeinheit,
durch dessen Ausbeutung


 
Asoziale
Handlungen
 
Alle Handlungen, um an unnötig
viele Ressourcen zu kommen,
zum Beispiel durch


 
Zinsen
 
Verleihen von gehortetem Geld
mit der Bedingung, bei der Zurückzahlung noch mehr Geld
 als das Geliehene zum Horten zu erhalten

 
Spekulation
 
Der Allgemeinheit die Güter
durch Hortung wegnehmen,
um sie dann teurer an die
Allgemeinheit zu verkaufen


 
Gewinn
 
Die Allgemeinheit für sich arbeiten lassen, um dann dessen
 Produkte teuer an sie zu verkaufen


 
Hehlerei
 
Die Rohstoffe der Erde,
an die Allgemeinheit verkaufen


 
Betrug
 
Der Allgemeinheit durch Hortung
dessen eigenes Land wegnehmen,
um dann die Arbeit der Sonne
und der Erde, als die Eigene
zu verkaufen

 
Versklavung

Die Arbeitsleistung
der Allgemeinheit,
auf Wenige bündeln





Wie kommt man zu Reichtum?

Niemand kommt zu Reichtum durch seine eigene Arbeitskraft. Ein Mensch kann maximal 24 Stunden am Tag arbeiten, das heißt, er könnte theoretisch maximal das Dreifache eines normalen Arbeiters verdienen.
Selbst, wenn man ihm einen etwas höheren Stundenlohn zugesteht, weil er zum Beispiel studiert hat. Dabei dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass dieses Studium vom Volk erst ermöglicht und bezahlt wurde.
Von daher sollte man auch hier, nicht so hoch anrechnen. Wenn er das Doppelte oder Dreifache des normalen Arbeiters verdient, der nicht studiert hat, dann genügt das allemal.
Wobei man an dieser Stelle sowieso einmal die Frage stellen muss, wie viel der Studierende von seinem Erlernten dafür nutzt, um der Gesellschaft einen wirklichen Dienst zu erweisen. Von daher muss alles in einem gesunden menschlichen Rahmen bleiben und es kann nicht sein, dass es in einer Gesellschaft, Menschen gibt, die das 1000fache in der Stunde mehr durch ihre Arbeitskraft verdienen, als ein anderer. So eine Diskrepanz hinsichtlich des Wertes der Arbeitskraft eines Menschen, ist eines zivilisierten Volkes unwürdig. Niemand ist so viel mehr wert, als ein anderer. Im Gegenteil. Der Mensch, der so ein ungerechtes System ausnützt, um in einem überhöhten Maße die Ressourcen und Arbeitsleistungen anderer auf sich zu ziehen, ist bei weitem nicht so viel wert. 

Die Gewinnmaximierer 

Da der Mensch genau weiß, dass er auf normalem Wege nie ein Vermögen erarbeiten kann, benutzt er dazu einen ganz einfachen Trick. Er lässt andere für sich arbeiten. Durch diesen Trick des Abzwackens der Arbeitsleistung von anderen, wird er reich. Je mehr Beschäftigte er für sich gewinnen kann, je mehr Gewinn hat er. Dass er dabei den armen Teufeln ihre eigenen Waren produzieren lässt, die er ihnen dann noch teuer verkauft, als Belohnung, dass sie ihm diese erarbeitet haben, bleibt bei diesem „Arbeitsprozess“ erst mal im Dunkeln. Viele Unternehmer berufen sich dann auf ihr Kapital, welches sie doch dem Volk zur Verfügung stellen, doch woher kam es?

Die Zinseinstreicher

Um noch mehr am Volk schmarotzen zu können, wurde das Zinssystem eingeführt. Der Gewinnmaximierer legt sein schmarotztes Geld auf die Bank. Dann wartet er, bis er mehr zurückbekommt, als er eingezahlt hat.
Selbstverständlich alles ohne eigene Arbeit. Dann hebt er dieses Geld ab und kann sich damit noch mehr Arbeitsleistungen und Ressourcen vom Volk erkaufen. Er selbst, arbeitet keinen Strich für das Volk, er lässt arbeiten. So etwas nennt man auch Versklavung.

Die Spekulanten

Da dem Reichen das Ganze immer noch nicht genügt, um ohne jegliche Arbeit an die Leistungen des Volkes zu gelangen, hat man die Spekulation und Börse erfunden. Hier geht der Reiche mit seinem schmarotzten Kapital hin und setzt es dafür ein, dass es sich noch mehr ohne jegliche eigene Arbeit vermehrt. Hat man damit einen satten Gewinn erwirtschaftet, dann kann man damit wieder die wirkliche Arbeitskraft der anderen einkaufen, einschließlich einen großen Anteil der allgemeinen Ressourcen. Somit sind die Asozialsten auf diesem Planeten die Reichen, da sie ihren Reichtum durch das Schmarotzen an der Arbeitsleistung anderer „erwirtschaftet“ haben. Je reicher man ist, je mehr Menschen müssen für diesen Reichtum arbeiten. Sei es an der Umsetzung der großen Häuser, der Yachten, der Privatjets. Immer werden dafür die Arbeitsleistungen von anderen verwendet.

Reichtum verpflichtet

Würden sich die Reichen wenigstens um ihren Reichtum kümmern, der durch das Ausbeuten der Arbeitsleistung von anderen entstanden ist, dann wäre dies nur halb so asozial, doch sie benutzen die Arbeitskraft der anderen, um ihren Reichtum auch noch zu pflegen. Reichtum verpflichtet!
Richtig, das heißt, ich muss mich um meine Yachten, Häuser, Grundstücke selber kümmern und sie putzen.
So etwas nennt man Verantwortung übernehmen und nicht die Arbeit für sein Eigentum, auf andere übertragen.
Wenn ich ein riesengroßes Haus haben will, bitte, dann aber auch selber putzen und nicht putzen lassen.
Wenn ich eine Yacht haben will, dann muss ich sie selber schrubben und nicht schrubben lassen. Wir sind hier nicht im Kindergarten und wenn ich nicht in der Lage bin, die Güter, welche ich mir auf Kosten der Allgemeinheit „erwirtschaftet“ habe, auch selbst zu putzen, dann habe ich sie schlicht und ergreifend nicht verdient.


Gerechte Verteilung

Um dem hemmungslosen Horten der Reichen ein für allemal das Handwerk zu legen, müssen alle Systeme im Volk gekappt werden, bei denen man ohne jegliche Arbeit, überhöhte Leistungen vom Volk abziehen kann.
Des Weiteren ist es unabdingbar, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu installieren, damit es zu derartigen ausbeuterischen Systemen nicht mehr kommen kann und ein Mensch jederzeit die Möglichkeit hat, den Preis für seine Arbeitskraft selbst bestimmen zu können, ohne dass ihm dabei mit dem Tode gedroht wird.


Die jetzige Situation der Ärmsten 

Im Moment haben die Reichen ein System installiert, welches ihnen erlaubt, die Ärmsten zu jeder Arbeit zu zwingen oder sie werden ihrer Existenz beraubt und auf NULL sanktioniert.
Hinsichtlich dessen, dass wir uns in einem der reichsten Länder dieser Erde befinden und das Ganze nur deshalb geschieht, weil der Reichtum durch ein paar wenige Schmarotzer zurückgehalten wird, eine Schande.
Ich war selbst in einer Maßnahme der ärmsten Behörde. Da wurde ich 8 Stunden eingesperrt wie ein Tier.
Ich musste mich im Kreis setzen und Gespräche führen, die ich vom Niveau her nicht einmal im Kindergarten führen musste. Ich habe dort nicht das Mindeste gelernt, sondern ich wurde nur weggeschlossen, damit andere 12 Euro in der Stunde an mir verdienen können. Diese 12 Euro die Stunde, muss dann der Steuerzahler für mich aufbringen, damit das Kapital noch weiter von der breiten Masse auf ein paar Wenige transferiert wird. Als dann noch eine "Tante" kam, die mir beibringen wollte, wie man eine Waschmaschine richtig benutzt, bekam ich in dieser Maßnahme einen "Depressionsschub", der mich aufstehen und zum Arzt gehen ließ. Dieser schrieb mich dann für zwei Wochen krank.
Warum es für einen Harz 4 Empfänger so schwer ist, dieses Spiel mitzumachen?
1. Weiß er, dass er damit das Geld noch ungerechter im Volk verteilt.
2. Weiß er, dass andere im Volk weitaus mehr Geld ohne Leistung kassieren als er, welche sich nicht so einer Demütigung aussetzen müssen und die daran Schuld sind, dass er überhaupt gedemütigt wird, damit diese noch mehr Geld erhalten.
3. Weiß er, dass er durch seine erzwungene billige Arbeitskraft, anderen ihre noch gut bezahlte Arbeitsstelle wegnimmt und dadurch dem Volk mehr schadet als nützt.


Der schmarotzende Effekt einer jeden Gesellschaft

Im Grunde ist jede Generation eine schmarotzende Generation der Vorgängergeneration. Hätte es nicht Menschen gegeben, welche durch ihren Erfindungsreichtum und Arbeit, bereits etwas geleistet hätten, könnte die folgende Generation nicht darauf aufbauen. Niemand im Volk kann durch seine 8 Stunden Arbeit, sich so einen Luxus erarbeiten.
Alles, aber auch wirklich alles, müsste derjenige sich selbst erarbeiten, einschließlich das Plastik für seine Steckdose selbst gießen, die Rohmaterialien für sein Haus selbst schürfen und sich selbst alles für seinen jetzigen Lebensstandard erfinden und erbauen, da würden auch 24 Stunden Arbeit am Tag nicht genügen.
Eine Gesellschaft ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie miteinander lebt und nicht gegeneinander. Uns geht es deshalb so gut, weil wir Geschenke von anderen bekommen haben, die weit über das hinausgehen, was wir selbst an einem 8 Stunden Arbeitstag erarbeiten können. Wichtig ist nur, dass wir das nicht vergessen und in einem Wahn von Habgier, die Gesellschaft und deren Ressourcen in einem überdimensionalen Maße ausbeuten. „Gerechte Verteilung“ ist hier das Maß aller Dinge. Es kann nicht sein, dass die schlausten Köpfe im Lande immer mehr Arbeit wegrationalisieren und gleichzeitig verlangt wird, dass alle Menschen weiterhin arbeiten, nur damit ein paar Wenige sich ihre Taschen noch mehr zu Lasten der eigenen Bevölkerung voll machen.
Selbstverständlich gibt es sehr viele Ersatzberufe, welche die Menschheit aber nicht wirklich braucht.
Bestes Beispiel hierfür ist die Arbeit der Mutter, welche jedoch in einer Leistungsgesellschaft nicht als Arbeit gilt. Deshalb müssen an ihrem Kind andere „arbeiten“ und sie selbst darf sich nicht mehr um ihr Kind kümmern, damit dieses asoziale System der Umschichtung der Ressourcen von Vielen auf ein paar Wenige, auch bis zum Anschlag funktionieren kann.
Selbst der Neandertaler war hier sozialer, der seine Beute mit den Daheimgebliebenen teilte.


Alle sind Leistungsträger

Wenn man es ganz genau nimmt, leisten alle etwas im Volk. Die Mutter, die ihr Kind für die Gesellschaft großzieht. Das Kind selbst, welches in die Schule geht und etwas lernt. Der Säugling, der jeden Tag am meisten von allen leistet und dazulernt und deshalb eigentlich auch den meisten Lohn erhalten müsste.
Jeder hier hat sich sein Existenzrecht erarbeitet, schon alleine deshalb, weil er als Erstes an der Eizelle war.


Die Banken

Kein Land braucht Banken. Banken sind nichts anderes als Institute, welche sich das Recht eingeräumt haben, aus dem Nichts, Geld zu schöpfen, um es dann für Zinsen an das Volk zu verkaufen. Das kann das Volk genauso gut, ohne von sich selbst, Zinsen zu fordern. Durch das Zinssystem, welches ohne Gnade, immer mehr Zinsen für die Reichen von den Armen fordert, wird ein Volk in seinen wirtschaftlichen Ruin getrieben. Es kann kein normaler gesunder Wirtschaftskreislauf entstehen, weil das Volk dadurch gezwungen ist, immer mehr zu arbeiten und zu leisten, um die Zinsen für die Reichen zu erwirtschaften, die von Jahr zu Jahr mehr werden. Da dieses Geld jedoch selbst, dann dem Volk zum Leben fehlt, muss es erst recht wieder Kredite aufnehmen und dadurch Zinsen bezahlen, wodurch es wiederum noch weniger selbst zum Leben hat etc. etc. etc.
Dadurch kommt es immer wieder zu einer neuen Wirtschaftskrise, ausgelöst durch ein ungerechtes, schmarotzendes System. In dem Moment, wo wir die wirklichen asozialen Schmarotzer aus unserer Gesellschaft verbannen, können wir endlich ein Leben in Frieden, Würde und sozialer Gerechtigkeit führen.


                                     
Gedichte

Ach sie jammern, ach sie klagen
ob der hohen Steuerschuld
sind es die alleine tragen
was den Staat gar macht so Huld

Jammern so die armen Reichen
dass sie werden ausgenützt
wollen noch mehr in den Kassen
wird vom Staate noch gestützt

Noch zu reich sind gar die Armen
sollen bluten noch so sehr
damit sich leisten arme Reiche
können sich gar noch viel mehr

Dass die armen Reichen haben
so viel Geld das ist schon klar
liegt daran, dass sie gehortet
was den reichen Armen war
*
Ich bin des Vogels freie Welt
kann sagen wie es mir gefällt
hab keine Angst vor Macht und Ruhm
hoch lebe Matriarchentum

Du bist es, der sich bücken muss
machst krumm den Rücken mit Verdruss
hast Angst, du könntest was verlier`n
so lässt du dich auf `s Neue schmier`n

Du willst so Freiheit, ganz kokett
und richtest in deinem Himmelbett
dich kuschelig ein und ganz feudal
nur siehst du nicht, dass ganz anal
dein eigner Scheiß dir kommt zurück
nur gut, dass ich mich nimmer bück
*
Zu herrschen über diese Welt
ist leicht, wenn man im Aug` behält,
dass muss man machen Feinde groß
damit man kann beschützen bloß
den Rest, der einem so vertraut

Man knechtet Volk und sperrt es ein
doch sagt man ihm, dies muss so sein
damit der böse Feind dort draußen
nicht knechten kann das Volk von außen
das Volk, spielt weiter munter mit

Es unterstützt die Kriegestreiber
legt fesseln sich an eigene Leiber
vor lauter Angst, dies bloß gemacht
der Herrscher ist `s der lauter lacht
die Freiheit, wird immer weniger

Es ist zu spät zu rebellieren
das Volk kriecht nun auf allen Vieren
die größte Angst, sie wurd` nun wahr
denn schließlich war schon immer klar
den Feind, schafft man nur selbst
*
Deine Welt dir aufgebaut
schreist du hier nun gar so laut
dass es bleibt so wie es ist

Fühlst dich wie der Held der Träume
kletterst auf ganz hohe Bäume
zu erreichen die süße Frucht

Kommt mit einem Schlag danieder
jemand der ganz andere Lieder
dir zu Singen beigebracht

Zerstört die Illusion die deine
damit du finden kannst im Reime
Wirkliches und Wahrhaftiges

So wird der Feind der dir im außen
der gebracht der Dinge Grausen
nun argwöhnisch beäugt

Nichts mehr wie es du gern wolltest
doch erkennen du nun solltest
nichts ist wie es scheint
*
Land der tausend blutend Seelen
herzzerreißend war dein Schrei
wurde Unrecht dir erfahren
doch es war nur einerlei

Hast verwunden du das Laster
Aufbruch in die neue Welt
willst dort friedlich jetzt nur leben
doch es war kein munterer Gesell

Angst, die noch in deinen Gliedern
lässt verstecken Trauer Not
lässt dich widerfahren wieder
was du glaubtest längst schon tot

Stehst nun auf der anderen Seite
doch auch hier zerreisend Schrei
erst wenn Angst du überwunden
wirst du wahrhaft wirklich frei
*
Wer hält die Menschen für dumm
es ist der, der sich an ihnen bereichert
wer macht die Wahrheit krumm
es ist der, der geldgierig ist

Er bezahlt seine Lügner
ignoriert wo es nur geht
macht gute Menschen schlecht
und zeigt alles verdreht

Belügt die breite Masse
in einem Geflecht der Tyrannei
doch wird es nicht ewig so bleiben
denn die Wahrheit sie macht alle frei
*
Ja, du kannst es wirklich spüren
ja, es mach dich wirklich frei
durchdringend von den fressend Würmern
macht es dein Gehirn zu Brei

Du bist hier der größte Sieger
alle andern sind nur Dreck
kannst es ihnen auch beweisen
denn du löscht sie alle weg

Für den Rest, da hast du Pläne
sollen sein wie Herdenvieh
brandmarkst sie mit deinem Zeichen
sollen springen nur beim „Hüh“

Sollen fressen, sollen saufen
was du ihnen vor nur gibst
voll gepumpt mit deinen Drogen
das genau ist, was du liebst

Impfst sie voll mit deinen Mitteln
damit sie haben kurz nur Halt
Vieh, das ist nur wirklich nütze
wenn sie werden nicht so alt

Ja, so glatt willst du sie haben
abgeschliffen bis zum Stumpf
damit sich freu`n, die fressend Würmer
die gelassen nur den Rumpf
*
Gefolterte Leiche als Beispiel
seit zweitausend Jahren schon
drum höre auf die Obrigkeit
und vergreife dich nicht im Ton

Zudem bist du gleich verschuldet
bereits mit dem ersten "Komm"
deshalb ist es auch kein Wunder
dass sind hier alle so fromm
*
Zensiert wird mit so manchem Triebe
was der Wahrheit übrig bliebe
doch so müssen schau`n wir zu

Seh`n die Hetzer wie sie schreiben
woll`n sich alles einverleiben
unschuldig Blut ist nicht wichtig

Geben selbst den Grund zum Kriegen
glauben so, sie könnten siegen
doch die Welt erkennt

Die Welt erkennt die Kriegestreiber
die ganz froh und munter heiter
schaufeln sich ihr eigenes Grab
*
Reicher Mensch was bist du „aso“
machst hier nur den meisten Dreck
brauchst den Platz der wär` für Viele
doch du siehst ganz einfach weg

Was für Energie benötigt
deine ganze Spielerei
könnten sich gar wärmen Viele
doch dir ist es einerlei

Läufst so, wie der Gockel stolze
auf dem dir geschaffenem Mist
Erde wird aufatmen wieder
wenn du dich von hier verpisst
*
Ist es nicht der, der Seelenpein erkennt
der nicht mehr nur vor seinem Unglück rennt
Der zeigen muss voll pubertärer Scham
dass nichts hier ist was macht ihn Gram?
*
Aufgewachsen in einer Welt
der "Friede, Freude, Eierkuchen" dir bestellt

Du erkennst nicht mehr der geheuchelt Fratze
und fühlst dich wohl unter seiner Tatze

Du spielst dieses Spiel mit Inbrunst und Laune
die Liebe ist es die dich hält im Raume

So glaubst du dies alles sei keine Illusion
und nichts kann dich überzeugen davon

So gehst du mit deiner Prägung des Landes
in des grausam Feindes Handes

Und musst erkennen im selben Zug
dass alles war vorher dein eigen Betrug

Zerrissen nun von dieser Sicht
spürst du nun es geht nun nicht

Du kannst nicht mehr leben wie zuvor
du kommst dir vor wie ein geheuchelt Tor
*
Hassen tat ich dich mein Bruder
warst so edel im Gemüt
zeigtest meine Schattenseiten
welche waren aufgeblüht

Warst der Edle von uns beiden
warst der reinen Herzens liebt
konnt` nicht länger widerstehen
bis ich mich ganz selbst geliebt
*
Der Christ das Kind wurde gebor`n
um gnädig zu verstricken
die eigenen Wünsche so ganz klein
in anderen zu erquicken

Da liegt das Bündel, Menschlein klein
die Windel vollgeschissen
so will der große Mensch auch sein
drum bete ganz verdrissen

Bete, dass ein anderer mag
den Scheiß von dir zu nehmen
bete laut und treu und fromm
um lulig einzusämen

Einzusämen dein Gemüt
in Wunder die nicht kommen
denn oh Freude, Scheiß und Lied
nur du hast dir`s genommen
*
Tot, zerfressen und verweset,
das bist du, oh Bruder mein
denkst, dass in dir Leben wäre
welches in den Gliedern dein

Tot bist du und alle deine
Worte sind nur Schall und Rauch
nichts dringt durch den Schmerz den deinen
auch wenn man`s versuchet auch

Hass durchtränkt dein ganzes Wesen
schön garniert mit „Wortverdrehn“
Dämonen lenken deine Schritte
helfen dir beim steh`n und geh`n

Kommt mal einer der dir faselt
von der Liebe, ach wie fein
ist es dir, als wenn er redet
in Chinesisch, das nicht dein

Schaust ihn an, mit großen Augen
denkst, von wo kommt der denn her
soll zurück aus seiner Hölle
willst nicht hören ihn noch mehr

Zu schön sind deine Barbareien
Hass durchtränkt dein eigen Blut
willst es so auch weitergeben
an die selbst gezeugte Brut

Wahrlich ist ein Außenseiter
der von wahrer Liebe spricht
in des Teufels Räuberhöhle
ist man darauf nicht verpicht
*
Ging durch Zweifels tiefsten Keller
hab berührt die Einsamkeit
oftmals war er leer der Teller
welcher stellt die Lieb` bereit

Ging durch blutend dunkle Gassen
haben mein Gesicht zerfetzt
waren unerreicht die Trassen
welche meine Haut benetzt

Ging in meines Haders Zimmer
schloss die Türe leise zu
legte auf mein Bett mich nieder
und verspürte endlich Ruh`
*
Stille, nur ein leichtes Donnern
was in weiter Ferne ist
Stille, ist in meinen Gliedern
ließ vergehen nun die Frist

Ließ vergehen all den Jammer
all das Leid, das in mir war
was war noch vor ein paar Jahren
täglich und noch ziemlich klar

Gebe mich dem Leben wieder
wie es will und wie es kann
fürchte nichts was kommen sollte
habe wieder Spaß daran

Lebe einfach, wie vor Jahren
als ich dich das erste Mal traf
abgelegt ist alle Hoffnung,
Sehnsucht, Triebe, Herzensschmach

Nichts, auch gar nichts brachte dich näher
trieb dich fort, noch mehr von mir
Stille, ist in meinen Gliedern
und dennoch, träum ich von dir
*
Liebe, was für großes Wort
doch wenn sie kommt
läufst du schnell fort

Verweilst in deinen Hirngespinsten
hast Kontrolle dort nur über sie
willst sie suchen, willst sie finden
doch so nur, erreichst sie nie

Musst des eigenen Kerkers Schlüssel
selbst umdreh`n in deiner Hand
du allein kannst nur beschreiten
was so fremd und Heimatland
*
Warst es, der uns teilte schleunigst
in zwei Hälften gar nicht nett
stießt uns aus dem warmen, weichen
himmlisch, leichten Himmelbett

Machtest blind uns füreinander
rissest unsere Seelen raus
ließest uns alleine nieder
in des wahren Irrenhaus

Sah`n die Schuld nur noch beim andern
warst versteckt im Nirgendwo
grinstest heimlich um die Ecke
warst gar hämisch und auch froh

Sahst die zwei verlorenen Hälften
wie sie sich gar angekeift
nur du warst der reine Engel
dessen Lachen nicht verkneift

Sahst sie wie sie ineinander
umeinander konnten nicht
sahst sie wie sie wollten lieben
doch in Augen war kein Licht

Erst wenn sie erinnern konnten
dass du warst der Bösewicht
konnten sie erkennen wieder
hatten wieder freie Sicht
*
Reingezwängt in fest Strukturen
gibst du deine Freiheit auf
hemmst so deine ganzen Lieder
lässt dir geben so nicht Lauf

Schon von klein auf musst du sitzen
in der Schule brav und nett
lässt nun andere für dich denken
wirst dabei nur alt und fett

Kreativität ist nicht gefordert
Individualität ist Sklaven Tod
kannst es nur nicht mehr erkennen
bist gefangen in der Not
*
„Schaffe, schaffe, Häusle baue“
Arbeit ist dein ganzes Ziel
willst dir leisten ziemlich alles
setzt dabei dich selbst auf ’s Spiel

Vollgedröhnt mit toten Werten
schaffst du für den eigenen Tod
„Schaffe, schaffe, Häusle baue“
ist dabei dein "täglich Brot“

Lethargie bis unter die Spitzen
acht Stunden täglich Monotonie
du bleibst dabei auf der Strecke
wirst finden so dich selber nie

Das Ende des Geldes
http://www.franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf


Samstag, 22. September 2012

Von einem anderen Stern







Berichte vom Außerirdischen TZTZTZ an seinen Heimatplaneten, einschließlich seiner Skizzen.


Sternzeit 3.637.567

Hier gibt es einen großen Kreis, in dem sich zu einem bestimmten Zeitpunkt immer die Menschen versammeln. Dort sitzen sie oder stehen und fangen nach einiger Zeit immer an, laut zu schreien.
Sie schauen dort Menschen zu, die immer ein rundes Ding mit dem Fuß von sich wegschießen. Anscheinend ist dieses Ding gefährlich. Derjenige, der es bekommt, will es sofort wieder los haben.
Am sichersten fühlen sich die Menschen, wenn dieses Ding in einem großen Netz landet. Dort scheint es ungefährlich zu sein.
Die Menschen sind dann so erleichtert, dass sie sich um den Hals fallen und zum weinen anfangen. Von diesen Netzen gibt es immer zwei Stück, wobei immer eins davon besonders sicher sein muss, weil die Menschen sich, wenn es dort hineingeht, besonders freuen.
Die Menschen, die dieses Ding mit dem Fuß bezwingen, scheinen für die anderen Menschen so etwas wie Götter zu sein. Sie werden anscheinend für diesen Kampf besonders ausgebildet.
Die Menschen setzen alle Hoffnungen auf sie. Manchmal schaffen es die Götter aber nicht, das Ding in das besonders sichere Netz zu schießen. Dann sind die Menschen voller Angst und verzweifelt. Auch dann fangen sie an zu weinen. Sie schimpfen dann sogar manchmal auf die Götter, weil sie es nicht geschafft haben, für sie dieses Ding zu bezwingen. Wenn die Menschen dann nach Hause gehen, haben sie immer noch große Angst. Sie trösten sich aber dann gegenseitig. Komisch ist nur, dass dieses Ding anscheinend nur dann gefährlich wird, wenn viele Menschen sich versammeln, denn ich habe es schon einmal alleine liegen sehen, da sah es ganz harmlos aus.






Sternzeit 3.898.787

Es gibt auch Menschen, die gezwungen werden sich zu bewegen. Einmal, als ich über einen großen Kreis geflogen bin, der so ähnlich aussah wie der Kreis mit dem Ding, sah ich dort Menschen sitzen,ß die den faulen Menschen unten im Kreis zusahen. Die Menschen unten im Kreis mussten sich dort in einer Linie aufstellen. Dann hat jemand auf sie geschossen, damit sie zum Laufen anfangen, weil sie sonst zu faul gewesen wären. Dann sind sie aber gelaufen, als ob irgendetwas hinter ihnen her gewesen wäre. Als sie dann immer über eine bestimmte Linie gekommen sind, haben sie sich gefreut, dass sie ihre Faulheit überwunden hatten. Andere in dem Kreis mussten hüpfen oder springen. Auf die wurde aber nicht geschossen, sondern jemand mit einer Fahne hat ihnen gedroht, dass sie das machen müssen. Das hat anscheinend genügt, sonst hätte wahrscheinlich auch auf sie jemand geschossen. Mir ist auch aufgefallen, dass die immer alleine waren.
Anscheinend hat der Mensch alleine mehr Angst. Bei denen wo geschossen wurde, waren es immer Gruppen. In der Gruppe haben sie wahrscheinlich weniger Angst.
Wieder andere mussten Gegenstände von sich wegwerfen, die ihnen anscheinend nicht gehört haben. Damit sie sie nicht mehr nehmen konnten, mussten sie diese so weit wie möglich wegschmeißen.
Jemand der es geschafft hatte, so ein Ding ganz weit von sich wegzuschmeißen, bekam dann um den Hals ein Band. Damit wussten alle anderen, dass er es so weit weggeschmissen hatte, dass er es nicht mehr holen konnte. Er hat damit den anderen gezeigt, dass er verstanden hat, dass man nicht einfach Dinge nimmt, die einem nicht gehören. Viele von ihnen weinen dann auch, weil sie es verstanden haben, dass man keine Dinge nimmt, die einem nicht gehören.








Sternzeit 3.456.941

Einige fahren zu einem großen Berg, auf dem so etwas Weißes liegt.
Sie scheinen dort irgendetwas verloren zu haben. Sie fahren nämlich immer wieder den Berg hinauf und wieder hinunter. Zum Suchen benutzen sie so etwas wie einen langen Ast mit Griff.
Damit stöbern sie dann in diesem weißen Etwas herum. Anscheinend ist dass was sie suchen sehr wertvoll. Sie ziehen nämlich dabei alle dunkle Brillen an, damit niemand sieht, wo sie gerade hinschauen. Hat einer dann das Wertvolle gefunden, muss er sehr aufpassen, dass es die anderen nicht mitbekommen.
Er darf sich auf keinen Fall zu lange an einer Stelle aufhalten, denn dass ist das Zeichen für die anderen, dass er es gefunden hat. Sofort kommt dann einer und fährt ihn um, um das Wertvolle selbst für sich zu behalten.







Sternzeit 3.876.123
Die Menschen spielen gerne Fangen.
Um dabei schneller zu sein, haben sie sich etwas gebaut, das vier Räder hat. In dass setzen sie sich dann hinein und sind dann viel schneller. Damit jagen sie sich über die ganze Erde. Anscheinend gibt es auch so etwas wie Meisterschaften darüber. Dort fahren diese Dinger mit den Menschen drin, immer im Kreis. Wenn einer einen erwischt hat, hat er gewonnen. Dann muss er nicht mehr mitmachen.
Anscheinend wird man dabei ganz dreckig. Am Ende gibt es dann immer für die Letzten, die keinen erwischt haben, so etwas wie ein Reinigungsritual. Dabei werden die Verlierer auf ein Podest gestellt und sie müssen sich reinigen. Dabei wird eine große Flasche aufgemacht, in der ein Reinigungsmittel enthalten ist.
Mit diesem werden dann alle abgesprüht.


 


Sternzeit 3.234.197

Manchmal geraten die Menschen auch in Panik. Meistens, wenn viele Menschen zusammen-kommen.
Dann fangen sie plötzlich alle an zu rennen. Damit dabei niemand verloren geht, bekommen alle vorher etwas zum Anziehen, mit einer Nummer darauf. Wahrscheinlich vergessen sie vor lauter Panik ihre Namen. Durch die Nummer kann man ihn wieder finden. Sie sind dann so panisch, dass sie nicht mehr mit dem Laufen aufhören. Einige von ihnen bekommen dabei ganz blaue und rote Füße. Andere hören erst auf, wenn sie umfallen. Bei Rindern habe ich so etwas auch schon einmal gesehen, doch die hören vorher auf zu rennen.









Sternzeit 3.397.167

Hier gibt es auch viele Tiere. Einige leben mit den Menschen zusammen, andere nicht.
Die Menschen scheinen die Tiere sehr lieb zu haben. Manchmal sehe ich ganz viele Tiere auf einem großen Haufen. Auch für die wird sich gesorgt, auch wenn es so viele sind. Sie haben sich anscheinend zu schnell vermehrt, denn sie haben oft überhaupt keinen Platz mehr um zu laufen. Dann wissen die Menschen nicht mehr wohin mit ihnen und sie fressen sie. Andere Tiere scheinen sehr böse zu sein.
Sie werden eingesperrt, dass sie den anderen Tieren nichts mehr machen.
Die Menschen zeigen dann ihren Kindern, wie böse Tiere ausschauen können.
Doch meistens schauen die Tiere dann ganz traurig, weil sie wissen, wie böse sie waren.


Sternzeit 3.446.245

Es gibt auf der Erde ganz große Abrissfirmen, die dafür sorgen, dass die alten Häuser auf einen Schlag weg sind. Wahrscheinlich waren sie nicht gut gebaut. Manchmal reißen sie gleich ganze Städte ab.
Anscheinend machen sie dabei auch Fehler, denn ich habe nämlich schon gesehen, dass sie einige Häuser genau so wieder hinbauen, wie sie vorher waren. Solche Firmen sind auch die Reichsten auf der Erde.
Sie werden immer gebraucht.




Sternzeit 3.872.724

Die Menschen haben so ein Ding, in das sie 10 Stunden am Tag hineinschauen. Sie sitzen davor, wie wenn sie schlafen würden, nur mit offenen Augen. Bei einigen von solchen Dingern, benutzen sie auch die Hände, um ein klein wenig in Bewegung zu bleiben. Dieses Ding, scheint so etwas wie ihr Gott zu sein. Wenn es an ist, haben sie nur noch Augen und Ohren dafür. Es steht bei ihnen an erster Stelle. Danach kommen erst ihre Familienmitglieder. Man darf sie dabei nicht stören, sonst werden sie ganz böse.









Sternzeit 3.178.928

Die meisten Menschen können schwimmen. Die Menschen, die es nicht können, bauen sich vorne an ihrer Brust, Schwimmwesten ein. Meistens, sind es die Weibchen. Komischerweise habe ich auch schon Menschen gesehen, die sie in ihren Po machen.



Sternzeit 3.982.346

Die Haare der Menschen am Körper scheinen böse zu sein. Nur die am Körper, nicht die am Kopf.
Wenn die Menschen Haare an ihrem Körper entdecken, werden sie ganz panisch und sie reißen sie sofort aus ihren Körpern heraus. Es gibt auch Menschen, auch hier sind es meistens die Weibchen, die sind ganz böse. Weil sie sich schämen, weil sie so böse waren, legen sie, bevor sie das Haus verlassen, Farbe auf ihr Gesicht, damit sie niemand mehr erkennt. Erst am Abend, bevor sie wieder schlafen gehen, nehmen sie die Farbe wieder von ihrem Gesicht, aber nur, wenn sie sicher sind, dass sie niemand mehr sieht.
Es gibt auch einige, bei denen reicht diese Farbe nicht mehr aus. Sie lassen sich ihr ganzes Gesicht verändern, damit sie niemand mehr erkennt.




 


Sternzeit 3.978.123

Die kleinen Menschen gehen in so etwas wie Schulen. Dort lernen sie, einen halben Tag lang still zu sitzen und auf jemanden zu hören. Dass scheint für die Menschen ganz wichtig zu sein. Es darf sich dort auch keiner mehr bewegen und etwas sagen, sonst wird er von dem Großen sofort geschimpft. Wenn die Menschen dann die Schule wieder verlassen, haben sie gelernt, still zu sein und auf jemanden zu hören.


 


Sternzeit 3.789.234

Die Menschen legen sehr viel wert auf ihre Gesundheit. Da ihnen die Luft auf der Erde zu dreckig ist, kaufen sich einige täglich so lange Röhrchen, aus denen anscheinend bessere Luft kommt. Sie sind ganz süchtig danach. Viele können schon gar nicht mehr mit der normalen Luft atmen. Sie brauchen immer regelmäßig einen Zug aus diesem Röhrchen. Die Luft die da rauskommt, muss sehr gesund sein, denn ich habe auch viele Ärzte gesehen, die es verwenden. Der Mensch gibt dafür sehr viel Geld aus. Ihm ist seine Gesundheit sehr wichtig.








Sternzeit 3.123.975

Auf der Erde gibt es auch so etwas wie einen Geheimbund. Die Menschen reden dann in einer besonderen Sprache, die nur ganz wenige verstehen. Dazu müssen sie etwas Bestimmtes trinken. Nur der, der dass getrunken hat, kann in dieser Sprache reden und versteht dann auch den, der dass getrunken hat. Sie tun dann immer ganz geheimnisvoll und stecken ihre Köpfe zusammen. Anscheinend bereden sie dann ganz wichtige Dinge, die sie sonst nicht besprechen könnten. Dass was sie da besprechen, muss auch ganz wichtig sein, denn einer wird dann am Ende immer ganz laut, um das Wichtige, was sie besprochen haben, allen anderen zu verkünden. Wenn sie dann alles Wichtige gefunden und besprochen haben, werden viele von ihnen ganz müde. Sie schlafen dann aus Erschöpfung ein. Anscheinend ist es sehr anstrengend, das Wichtige zu finden.









Sternzeit 3.778.398

Hier gibt es auch Männer, die ganz böse sind. Sie dürfen sich in der Öffentlichkeit nur bewegen, wenn ganz viele andere Männer, die alle in schwarz gekleidet sind, auf sie aufpassen. Solche bösen Männer dürfen auch nicht mit den anderen im Flugzeug fliegen, sondern sie müssen ganz alleine reisen, damit sie niemandem etwas tun. Sie haben auch eigene Häuser, aber auch da passen die Männer, die schwarz gekleidet sind, darauf auf, dass die bösen Männer nicht alleine aus dem Haus gehen. Sie werden immer bewacht.



 


Sternzeit 3.889.234

Manchmal, wenn die Menschen anders ausschauen wollen, damit sie niemand mehr erkennt, lassen sie sich auch in der Öffentlichkeit operieren. Dass wird dann im Fernsehen übertragen. Auch im Operationssaal sitzen viele Menschen, um sich dass anzuschauen. Der Operationstisch steht in der Mitte, ist quadratisch und ist mit Seilen eingezäunt. Es sind immer zwei, die sich gegenseitig operieren. Sie bekommen dazu dicke Handschuhe angezogen, damit sie auch die Stellen treffen, die operiert werden sollen. Je mehr sich die Gesichter verändern, je mehr freuen sich auch die Zuschauer. Wenn bei einem das Ziel der Umoperation erreicht ist, legt sich dieser zu Boden, um zu zeigen, dass er mit der Umoperation zufrieden ist.
Derjenige, der das Gesicht des anderen am meisten verändert hat, bekommt als Belohnung einen goldenen Reifen um den Hals gehängt.












Sternzeit 3.112.238

Es gibt auch ganz arme Menschen auf der Welt. Diese Menschen haben fast nichts zum Anziehen. Am meisten sind davon die Weibchen betroffen. Den Zeitschriften und Zeitungen tun solche Weibchen so leid, dass sie sie so nackig auf ihre Blätter drucken, damit die anderen Menschen sehen, wie arm sie sind.
Die anderen Menschen haben dann mit den Weibchen so Mitleid, dass sie die Zeitungen und Zeitschriften kaufen. Von dem eingenommenem Geld, geben die Zeitungen und Zeitschriften dann den armen Weibchen etwas, damit sie sich wieder etwas zum Aggnziehen kaufen können. Manchmal reicht die Kleidung aber nur für eine Woche, denn ich habe schon einmal das gleiche Weibchen, eine Woche später, wieder nackig in einer anderen Zeitschrift gesehen.





Sternzeit 3.982.467

Damit die Menschen feststellen können, wann sie wieder einmal baden müssen, haben sie eine bestimmte Veranstaltung. Sie schütten dabei in einen großen Kreis Sand und machen einen Holzzaun herum. Außerhalb des Holzzaunes sitzen viele Menschen und schauen bei diesem Test zu. Dann setzen sich die zu Testenden auf Pferde, die anscheinend sehr gut riechen können. Fängt das Pferd an, wie wild zu hüpfen, heißt dass, dass der Mensch stinkt und baden muss. Es kommt dabei auch vor, dass die Pferde die Menschen von ihrem Rücken wieder herunter-schmeißen, weil sie den Gestank einfach nicht mehr aushalten. Man kann dabei richtig sehen, wie erleichtert die Pferde sind, wenn sie die stinkenden Menschen wieder los sind.
Sie sind dann ganz entspannt und hüpfen auch nicht mehr. Ich habe jedoch bei diesen Veranstaltungen noch keinen Einzigen gesehen, der nicht gestunken hat. Vielleicht sollten die Menschen öfters baden.






Sternzeit 3.552.134

Die Menschen haben auch Firmen, die sich um die frische Luft kümmern. Diese Firmen werden von den Menschen extra bezahlt, dass sie frische Luft produzieren. Diese frische Luft kommt aus langen Röhren aus Stein. Es ist praktisch das Gleiche, wie mit den kleinen Röhrchen die sich die Menschen extra kaufen um frische Luft zu haben, nur, dass hier keiner extra die Röhrchen kaufen muss. Diese Luft ist für jeden da. Jeder kann sie einatmen. Schön ist, dass die Tiere auch gleich noch etwas davon haben. Die Menschen sind wirklich lieb und denken an alle.

Sternzeit 3.899.345

Die Menschen scheinen hier auf der Erde sehr zu frieren. Deshalb haben sie hier Firmen gebaut, die sich um die Kälte kümmern. Es sind die Gleichen, die sich um die frische Luft kümmern. Durch die frische Luft, die aus den Rohren kommt, wird es auch wärmer auf der Erde. Dass ist ganz gut. Dann muss hier niemand mehr frieren.










Sternzeit 3.889.445

Es gibt auch Menschen, die sich zu klein fühlen. Meistens sind es die Weibchen. Sie machen sich dann an ihre Füße so Dinger mit kleinen Hölzchen oder so etwas Ähnlichem daran, damit sie größer werden.
Sie können dann zwar nicht mehr so gut laufen und rennen, aber dass scheint ihnen egal zu sein. Ich habe auch schon einige gesehen, die haben sich deshalb die Füße gebrochen.








Sternzeit 3.445.234

Manchmal helfen sich die Menschen auch, gegenseitig einzuschlafen. Dabei haben sie ganz unterschiedliche Methoden. Oft verwenden sie dazu ein Ding, das sie so komisch auf den anderen richten. Dann gibt es einen lauten Knall, und der andere ist eingeschlafen. Den Menschen macht es so viel Freude, anderen beim einschlafen zu helfen, dass immer mehr Menschen so ein Ding haben wollen. Wenn sie so ein Ding dann haben, sind sie ganz stolz und zeigen es jedem.






Sternzeit 3.233.673

Hier gibt es auch Tiere, die stehen über dem Menschen. Meistens sind es Hunde. Diese Hunde sind dann der Chef bei den Menschen. Sie bestimmen wo es lang geht. Da viele von diesen Hunden starke Zähne haben, mit denen sie beißen können, haben die meisten Menschen auch Angst vor ihnen. Wenn solche Tiere auf der Straße laufen, sieht man genau, wer der Chef ist. Die kleinen Menschen müssen sich dann ganz ruhig verhalten, sonst wird der Hund böse und beißt den kleinen Menschen. Dass ist aber egal. Es haben schon viele Hunde, Menschen gebissen. Der Hund ist bei den Menschen eben nun mal der Chef. Dass sieht man auch daran, dass der Hund überall wo er will, seine Exkremente hinmachen darf. Die anderen Menschen, müssen sich den Exkrementen unterordnen.









Sternzeit 3.984.323

Die Menschen lieben auch die Katzen sehr. Sie bauen für diese Tiere extra große Sandkästen, damit diese dort ihre Exkremente hineinmachen können. Ab und zu dürfen die kleinen Menschen auch im Sandkasten damit spielen. Aber nur, wenn sie die Katzen dabei nicht stören.



 


Sternzeit 3.309.983

Die Menschen sind auch immer ganz stark bemüht, ihre Umwelt noch schöner zu machen. Wenn ihnen zum Beispiel die Farbe eines Flusses nicht gefällt, schütten sie etwas hinein, damit er schöner wird. Das Gleiche machen sie auch beim Meer. Manchmal freuen sich die Fische so sehr über diese Veränderung, dass sie ganz oben schwimmen und jedem Menschen guten Tag sagen, der vorbeikommt.



 


Sternzeit 3.987.342

Es gibt auch Tiere, die lassen sich extra für die Menschen ein Fell wachsen. Wenn die Tiere dann groß genug sind, geben sie ihr Fell den Menschen, damit sie nicht mehr frieren. Manchmal reicht so ein Fell für einen Menschen nicht, weil die Tiere kleiner sind. Dann tun sich die Tiere zusammen und sammeln so lange für die Menschen ihre Felle, bis es für einen Menschen reicht. Die Menschen sind dann ganz dankbar, denn sie müssen dann im Winter nicht mehr frieren.





Sternzeit 3.234.637

Die Eltern lieben ihre Kinder sehr. Sie machen alles, damit sie glücklich sind. Will zum Beispiel ein Männchen ein Weibchen heiraten und die Eltern wissen genau, dass er sie dabei nur unglücklich macht, versuchen sie mit allen Mitteln, die Hochzeit zu verhindern. Sie geben dem Männchen alles was sie haben. Ihr Geld, Schmuck und Geschenke, nur dass er sie nicht heiratet und unglücklich macht. Meistens jedoch nimmt das Männchen die ganzen Geschenke und heiratet das Weibchen trotzdem. Die Hochzeit ist dann ganz traurig und alle weinen.

 
Sternzeit 3.234.968

Wenn die Menschen ganz wertvolle Dinge haben, dann stellen sie sie in großen Gebäuden aus. Dort kommen dann ganz viele Leute hin und schauen sich diese Sachen an. Die Menschen sind dann ganz begeistert und bewundern diese Sachen. Man kann diese Sachen auch kaufen. Meistens kosten sie sehr viel Geld. Die Menschen nennen solche Sachen „moderne Kunst“. Manchmal finden solche Ausstellungen auch draußen statt. Dann sammeln die Menschen die „moderne Kunst“ auf ganz großen Haufen. Damit die Menschen sich in dem großen Haufen die „moderne Kunst“ besser anschauen können, bekommen sie einen großen gelben Bagger, mit einer Schaufel dran.





Sternzeit 112.242

Es gibt auch Menschen, die machen ganz viele Schulden. Die anderen Menschen sind dann ganz böse auf sie und schreien sie immer an, wenn sie sie sehen. Manchmal stehen die Menschen, denen der andere Mensch etwas schuldet, vor dessen Haus und sie schreien ganz laut, bis er rauskommt. Wenn er dann rauskommt, muss er so etwas wie Schuldscheine unterschreiben und ein Beweisfoto von sich und den anderen darauf machen lassen, damit die Menschen, denen er etwas schuldet, allen anderen zeigen können, dass er die Schuldscheine auch unterschrieben hat. Manchmal sind es bis zu einhundert Menschen und mehr, denen er etwas schuldet. Diese Menschen tun sich dann zusammen und überlegen gemeinsam, wie sie es schaffen, dass dieser Mensch auch die Schuldscheine unterschreibt. Viele von ihnen reisen diesem Menschen auch hinterher, so haben sie noch mehr Chancen, dass dieser Mensch die Schuldscheine auch unterschreibt.
Bei einigen Menschen, hat dieser Mensch mehrere Schulden. Die Zeitungen und Zeitschriften helfen den Menschen dabei, diesen Menschen auch zu finden. Er hat keine Chance sich zu verstecken. Sie berichten den anderen Menschen immer ganz genau, wo sich dieser Mensch gerade aufhält.
Sie machen dann auch immer gleich ein Beweisfoto, damit die anderen Menschen auch wissen, dass es der Mensch ist. So können die Menschen, denen der Mensch etwas schuldet, diesen Menschen immer sofort finden. Es ist sehr lieb, von den Zeitungen und Zeitschriften, dass sie den Menschen dabei helfen, ihre Schulden einzutreiben. Sie berichten auch über alles, was diesen Menschen betrifft. Ich habe sogar schon gelesen, dass sie schreiben, was für eine Unterhose er an hat. Vielleicht ist es ja eine, die er einem anderen schuldet. Die Zeitungen und Zeitschriften haben richtige Profis, die immer herausfinden, wo sich dieser Mensch gerade befindet und was er gerade macht. Ich glaube, sie nennen so etwas „Geheimdienst“.
Diesem „Geheimdienst“ entkommt keiner, der einmal anfängt, den Menschen auf der Erde etwas zu schulden. Manchmal schaut es fast so aus, als ob solche Menschen bei den Zeitungen und Zeitschriften, die größten Schulden haben.









Sternzeit 3.234.790

Manchmal gibt es Menschen, die machen in diesem Ding, wo der Mensch immer hineinschaut, Dinge vor, die der Mensch dann nachmacht. Oft bewegen sie dann ihre Körper so komisch und fangen an, schneller zu atmen. Sie legen sich dann zum Beispiel auf den Boden und heben ihr Bein immer hoch und runter.
Manchmal hüpfen sie auch. Einige werden dabei ganz rot im Gesicht. Manchmal sind es auch zwei, die in diesem Ding etwas vormachen. Die sind dann ganz nackig. Wahrscheinlich, weil sie sich dann besser bewegen können.






Sternzeit 3.009.389

Wenn die Menschen, Schmerzen an ihrem Knochengerüst haben, dann helfen sie sich gegenseitig. Hat zum Beispiel jemand seinen Wirbel ausgerenkt, dann schmeißt ihn ein anderer quer durch die Luft. Beim Aufprall auf den Boden, renkt sich der Wirbel wieder ein. Manchmal muss sich der Heiler auch mit seinem ganzen Gewicht auf den Patienten fallen lassen, damit sich die Knochen wieder einrenken. Viele Menschen schauen bei so einer Knocheneinrenkung zu. Sie sitzen dabei um den Knocheneinrenkungsplatz und schreien bei jedem Knochen, der eingerenkt wird. Sie wollen wissen, wie dass geht, damit sie es zu Hause nachmachen können. Die Einrenker haben meistens Masken auf damit sie der Einzurenkende nicht erkennt um sich später bei ihm zu beschweren, denn das Einrenken scheint sehr weh zu tun, weil sie dabei immer ganz laut schreien. Vielleicht schreien sie aber auch nur deshalb so laut, damit man das Einrenken der Knochen nicht hört und die kleinen Kinder so keine Angst bekommen.






Sternzeit 3.236.119

Wenn die Menschen die Lebensmittel nicht umändern würden, könnten sie sie nicht essen. Da das Obst und das Gemüse für die Menschen in ihrem Urzustand ungenießbar sind, verändern sie es so, dass sie es essen können. Dazu waschen sie alle Giftstoffe aus den Lebensmitteln heraus. Die Pflanze wird dafür schon von Anfang an behandelt. Während ihres ganzen Wachstums wird sie immer wieder eingesprüht, bis alle Giftstoffe aus ihr entfernt sind. Danach wird sie in ihrer Form so verändert, dass kein Mensch mehr ihre ursprüngliche Form erkennen kann. So wissen die Menschen nicht mehr, was dass für eine Pflanze war und werden auch nicht mehr an ihre ursprüngliche Giftigkeit erinnert.



Sternzeit 3.668.872

Die Menschen haben sich Ruheoasen gebaut, an denen sie sich immer regelmäßig treffen. Diese Orte sind die Einzigen, an denen sie sich aufhalten, ohne vorher etwas geplant zu haben. Hier können sie ganz entspannen. Manche hören das erste Mal wieder richtig Musik. Andere nehmen sich wieder einmal richtig Zeit zum Essen. Andere nutzen diese Oasen, um wieder einmal miteinander zu sprechen. Es ist sehr schön, dass zu beobachten. Auch für ihre Kinder haben sie an diesem Ort viel mehr Zeit und hören ihnen auch mal wieder richtig zu. Es werden Geschichten erzählt und Erfahrungen ausgetauscht wie schon lange nicht mehr. Der ganze Ort ist in eine wunderbare Ruhe getaucht. Die Menschen nehmen sich dabei wirklich Zeit. Manchmal sogar bis zu einem halben Tag. Sie sitzen dabei alle hintereinander in den Dingern mit Rädern dran.
Von oben schaut es wie eine Schlange aus. Manchmal ist diese Schlange bis zu 150 Kilometer lang.






Sternzeit 3.445.912

Wenn die Menschen auf die Welt kommen, haben sie manchmal dunkle Flecken auf der Haut, die sie Muttermale nennen. Manche Menschen finden diese Muttermale sehr hässlich. Deshalb legen sie sich in die Sonne, damit sie ganz braun werden, damit man diese Muttermale nicht mehr sieht.
Je schwärzer die Haut wird, je weniger sieht man dann diese dunklen Flecken. Manchmal schaffen es die Menschen, fast so schwarz zu werden wie diese Flecken. Dann sind sie ganz glücklich.




Sternzeit 3.885.123

Normalerweise lernen die Menschen zu Hause sprechen oder in der Schule. Wenn sie aber sehr faul sind, müssen sie, wenn sie größer sind, noch einmal in die Schule, um besser sprechen zu lernen. Dafür gehen sie in extra große Schulen. Sie müssen dafür auch Geld bezahlen. Ganz vorne steht dann ein Lehrer, der ihnen die Worte beibringt, die sie bis dahin noch nicht gelernt haben. Er benutzt dafür ein Mikrofon und steht auf einer großen Bühne. Dass ist auch notwendig, da es meistens ganz viele Schüler sind und sie ihn sonst nicht hören würden. Dort spricht er dann die Worte, die gelernt werden müssen. Die Schüler müssen diese Worte dann wieder-holen. Oft benutzt der Lehrer dazu auch eine Melodie, die die Schüler dann mit diesen Worten wiederholen müssen. Ich habe schon einmal einen Massenunterricht gesehen, da waren es über 30.000 Menschen auf einmal, die neue Wörter lernen mussten.





Sternzeit 3.776.956

Die Menschen machen immer wieder das Gleiche. Ich habe einmal beobachtet, wie ein Schiff gegen einen Eisberg gefahren ist. Dabei sind viele Menschen ertrunken. Anscheinend haben die Menschen daraus aber nichts gelernt, denn vor kurzem haben sie das gleiche Schiff, mit demselben Namen, wieder gegen einen Eisberg fahren lassen. Dabei sind auch wieder viele Menschen ertrunken. Manche haben sogar genauso ausgeschaut, wie bei dem ersten Schiff.







Sternzeit 3.277.112

Immer wenn der Mensch unglücklich ist, isst er. Die Menschen essen fast alles, was ihnen in die Finger kommt. Wenn sie etwas gegessen haben, sind sie wieder glücklich. Da der Mensch dabei aber nicht zu dick werden will, essen immer mehr Menschen auf der Erde nur noch Bonbons. Diese Bonbons sind für alles gut. Sie machen den Menschen glücklich, wenn er sie isst. Sie sind für den ganzen Menschen gut. Sie enthalten alles, was der Mensch zum Leben braucht.
Wenn dem Menschen zum Beispiel sein Körper weh tut oder seine Seele, isst er von diesen Bonbons und es geht ihm wieder gut. Fast alle Menschen auf der Erde essen nur noch diese Bonbons. Sie sind die Hauptnahrungsquelle der Menschen und machen jeden glücklich der sie isst.




Sternzeit 3.884.243

Wenn die Menschen verspannt sind, gibt es für sie extra eingerichtete Entspannungszentren. Dies sind Gebäude, die in der Mitte einen großen Raum haben, in dem sich die zu Entspannenden aufstellen.
Dann wird ganz laut Musik gemacht. Durch die Lautstärke, fängt erst der Boden und dann die Menschen an zu vibrieren. Dadurch wird ihre gesamte Muskulatur gelockert und sie sind wieder entspannt. Manchmal ist die Musik auch so laut, dass die Menschen ohne etwas zu machen, zum hüpfen anfangen. Dadurch wird ihre Muskulatur noch besser gelockert. Wenn sie dann nach Hause gehen, sind sie so entspannt, dass sie oft gar nicht mehr hören, was die anderen zu ihnen sagen.



 


Sternzeit 3.112.777

Wenn die Menschen böse waren, werden sie von den anderen Menschen bestraft. Sie müssen dann über einen langen Laufsteg gehen und alles anziehen, was man ihnen gibt. Dort habe ich schon alles gesehen, was man sich nur vorstellen kann. Von Tierköpfen, bis zu Bienenstöcken. Die Menschen die da laufen, dürfen sich nicht wehren. Oft müssen sie sogar mehrmals auf diesen Laufsteg und unterschiedliche Bestrafungs-gegenstände anziehen. Dies machen die Menschen zur Abschreckung, damit andere nicht auf die Idee kommen, auch böse zu werden.









Sternzeit 3.888.222

Manchmal bekommen die Tiere in einem großen dunklen Wald auch Angst. Damit die Tiere nicht mehr so viel Angst haben, reißen die Menschen die Bäume für sie aus. Dann wird es für sie heller und sie müssen sich in dem großen dunklen Wald nicht mehr so fürchten.



 


Sternzeit 3.998.223

Hier gibt es auch Menschen, die verkleiden sich als Hunde. Man kann sie dann überhaupt nicht von den anderen Hunden unterscheiden. Sie haben sogar ihre Stimme wie ein Hund verändert. Das Einzige, woran man erkennen kann, dass es in Wirklichkeit keine Hunde sind, sondern Menschen, ist ihre Kleidung.
Diese Hundemenschen, haben schönere Kleidung an, als die meisten anderen Menschen. Auch zum essen bekommen sie viel bessere Sachen, als der Rest der Menschheit. Einige haben sogar einen eigenen Chauffeur.









Buch: "Von einem anderen Stern" von "Petra Raab"