Dienstag, 14. Juni 2016

Der Islam und die Homosexualität

 

Alle Muslime sind sich darin einig, dass die Homosexualität eine der größten Sünden ist.

 

Die Strafe für Homosexualität



Die Strafe für Homosexualität 

Frage (Nr. 38622): 
Was ist die Bestrafung für Homosexualität im Islam? Gibt es eine Differenzierung zwischen demjenigen, der es tut, und demjenigen, mit dem es getan wird? 
Antwort: 
Alles Lob gebührt Allah. 
Erstens: 
Das Verbrechen der Homosexualität ist eines der schlimmsten Verbrechen, der schwersten Sünden und der verabscheuungswürdigsten Taten und Allah bestrafte diejenigen, die es taten, so, wie Er kein anderes Volk bestrafte. Es ist bezeichnend für die Verletzung der Fitrah, für völlige Irreleitung, schwachen Intellekt und einen Mangel an religiöser Hingabe und es ist ein Zeichen der Verdammung und des Verlustes von Allahs Gnade. Wir bitten Allah darum, uns sicher und gesund zu halten. 
Allah sagt (ungefähre Bedeutung):  
„Und (Wir sandten) Lut (Lot), als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern (`Ālamīn – Menschen und Jinn) begangen hat? Ihr lasst euch doch wahrlich in Begierde mit den Männern ein anstatt mit den Frauen. Aber nein! Ihr seid maßlose Leute (durch das Begehen großer Sünden).“ Die Antwort seines Volkes war nur, dass sie sagten: „Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind Menschen, die sich rein halten (von Sünden).“ Da retteten Wir ihn und seine Angehörigen, außer seiner Frau; Sie gehörte zu denjenigen, die zurückblieben. Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen. So schau, wie das Ende der Übeltäter (Mujrimūn – Kriminelle, Polytheisten und Sünder) war!“ (7:80-84)
„Bei deinem Leben (oh Muhammad), sie irrten wahrlich in ihrer Trunkenheit umher. Da ergriff sie der Schrei (al-Saihah) bei Sonnenaufgang, und Wir kehrten das Oberste von ihr (die Stadt Sodom in Paläsina) zuunterst und ließen auf sie Steine aus gebranntem Lehm regnen. Darin sind wahrlich Zeichen für die Betrachtenden (den, der sieht, versteht oder die Lehren aus den Zeichen Allahs zieht). Und sie (die Stadt) liegt fürwahr an einem noch bestehenden Weg (von Makkah nach Syrien, d. h. der Platz, wo das Tote Meer jetzt ist).“ (15:72-76).
Al-Tirmidhi (#1456), Abu Dawud (#4462) und ibn Mājah (#2561) berichteten, dass ibn `Abbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: `Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.`“ (von al-Albāni in Sahīh al-Tirmidhi als sahīh eingestuft). 
Ahmad (#2915) berichtetet von ibn `Abbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein), dass der Prophet Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) dreimal sagte: „Möge Allah denjenigen verfluchen, der die Tat des Volkes von Lūt vollzieht, möge Allah denjenigen verfluchen, der die Tat des Volkes von Lūt vollzieht.“ (von Schu`ayb al-Arna`ūt in Tahqīq al-Musnad als hasan klassifiziert).  
Die Sahābah stimmten einmütig überein, dass Homosexuelle hingerichtet werden mussten, doch sie waren unterschiedlicher Meinung darüber, wie sie hingerichtet werden sollten. Einige von ihnen vertraten die Ansicht, dass sie mit Feuer verbrannt werden sollten, was die Meinung von `Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein) und auch von Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) war, wie wir weiter unten sehen werden. Und einige von ihnen meinten, dass sie von einem hohen Platz herab geworfen und anschließend mit Steinen beworfen werden sollten. Dies war die Ansicht von ibn `Abbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein). Einige meinten, dass sie gesteinigt werden sollten, was sowohl von `Ali als auch von ibn `Abbās (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) berichtet wurde.  
Nach den Sahābah teilte sich die Meinung der Fuqahā’ zu dieser Angelegenheit. Einige von ihnen sagten, dass der Homosexuelle auf jeden Fall hingerichtet werden müsse, unabhängig von seiner Situation, sei er verheiratet oder nicht. Andere sagten, dass er ebenso wie ein Ehebrecher bestraft werden sollte; er sollte demzufolge also gesteinigt werden, wenn er verheiratet ist, und ausgepeitscht, wenn er nicht verheiratet ist. Einige wiederum sagten, dass eine schwere Strafe vollzogen werden müsse, die im Ermessen des Richters liegt. 
Ibn al-Qayyim (möge Allah mit ihm zufrieden sein) erörterte dieses Thema in aller Länge und er erwähnte den Beweis und die Argumente der Fuqahā’, doch er befürwortete die erste Ansicht. Dies wird in seinem Buch al-Jawāb al-Kāfi’ li man sa’ala `an al-Dawa’ al-Schāfi erläutert, welches er schrieb, um diese unmoralische Tat abzuhandeln. Wir werden einiges von dem, was er sagte, anführen: 
„Aufgrund der schrecklichen Konsequenzen gehört die Homosexualität zu den übelsten Taten, daher ist ihre Bestrafung eine der schwersten in dieser Welt und im Jenseits.  
Die Gelehrten waren sich uneinig darüber, ob es schwerer bestraft werden sollte als Zina oder ob die Strafe für Zina härter sein sollte oder ob die Strafen die selben sein sollten. Es gibt drei Betrachtungsweisen: 
Abu Bakr al-Siddīq, `Ali ibn Abi Tālib, Khālid ibn al-Walīd, `Abd-Allah ibn al-Zubayr, `Abd-Allah ibn `Abbās, Mālik, Ishāq ibn Rāhawayh, Imām Ahmad – gemäß dem besseren von zwei Berichten von ihm – und al-Schāfi`i – gemäß einer seiner Meinungen – waren der Ansicht, dass die Bestrafung für Homosexualität härter sein sollte als die Bestrafung für Zina und die Bestrafung ist die Hinrichtung in allen Fällen, sei die Person verheiratet oder nicht. 
Al-Schāfi`i, gemäß der bekannten Ansicht seines Madhhab, und Imām Ahmad, gemäß dem anderen von ihm überlieferten Bericht, vertraten die Meinung, dass die Strafe für den Homosexuellen dieselbe sein sollte wie für den Ehebrecher. 
Imām Abu Hanīfah war der Ansicht, dass die Bestrafung für den Homosexuellen weniger schwer sein sollte als für den Ehebrecher, und dass es eine Strafe sei, die vom Richter bemessen wird (Ta’zīr). 
Diejenigen, die die erste Ansicht bevorzugten, welche die die Mehrheit der Ummah darstellen – und mehr als ein Gelehrter berichtete, dass es einen Konsens unter den Sahābah in dieser Angelegenheit gab –, sagten, dass es keine Sünde gibt, die schlimmere Folgen nach sich zieht als die Homosexualität, sie stehen nur den üblen Konsequenzen des Kufr nach und sie können schlimmer sein als die Folgen eines Mordes, wie wir weiter unten sehen werden, inschaAllah. 
Sie sagten: Allah prüfte vor dem Volk von Lūt niemanden mit dieser großen Sünde und Er strafte sie mit einer Strafe, die Er zu keinem anderen Volk sandte; Er kombinierte alle Arten der Bestrafung für sie, wie Zerstörung, die Umkehrung ihrer Häuser, dass sie von der Erde verschluckt wurden, Er sandte gegen sie Steine vom Himmel, nahm ihnen ihr Sehvermögen, strafte sie und ließ ihre Strafe andauern und übte Rache an ihnen wie sie über noch keine andere Nation gekommen war. Dies war so aufgrund der Schwere der üblen Konsequenzen dieses Verbrechens, welches die Erde kaum ertragen kann, wenn es auf ihr verübt wird, und die Engel fliehen zum entferntesten Punkt des Himmels und der Erde, wenn sie es sehen, damit die Strafe zu denjenigen gesandt wird, die es taten, und sie nicht bei ihnen sind. Die Erde schreit auf zu ihrem Herrn, gesegnet ist Er und erhaben, und die Berge wanken beinahe auf ihren Plätzen. 
Denjenigen, mit dem es getan wird, zu töten, ist besser für ihn, als dass diese Handlung mit ihm begangen wird, denn wenn ein Mann Unzucht mit einem anderen Mann treibt, dann tötet er ihn in der Tat auf eine Art, die keine Hoffnung auf ein Leben danach lässt, anders als bei einem Mord, wo dem Opfer Unrecht getan und es zu einem Märtyrer wird. Sie sagten: Der Beweis dafür (d. h. dass die schlechten Konsequenzen der Homosexualität schlimmer sind als Mord) ist die Tatsache, dass Allah im Falle eines Mordes dem nächsten Verwandten die Wahl lässt: Wenn dieser es möchte, dann wird er hingerichtet, und wenn er es möchte, dann kann er ihn gehen lassen, doch Er legte die Hinrichtung des Homosexuellen als eine Hadd-Bestrafung fest, worin die Gefährten des Gesandten Allahs übereinstimmten, und wie es deutlich in der Sunnah des Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) bestätigt wird, und es gibt keinen gegenteiligen Beweis; vielmehr ist es das, was seine Gefährten und die rechtgeleiteten Khalīfen (möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein) taten. 
Es wurde von Khālid ibn al-Walīd berichtet, dass er einen Mann unter den arabischen Stämmen fand, mit dem Männer Geschlechtsverkehr haben konnten wie mit einer Frau. Er schrieb an Abu Bakr al-Siddīq (möge Allah mit ihm zufrieden sein) und Abu Bakr al-Siddīq konsultierte die Sahābah (möge Allah mit ihnen zufrieden sein). `Ali ibn Abi Tālib hatte die strengste Meinung von ihnen allen und er sagte: „Niemand tat dies, außer einem der Völker, und du weißt, was Allah mit ihnen tat. Ich denke, dass sie mit Feuer verbrannt werden sollten.“ Abu Bakr schrieb also an Khālid und ließ ihn verbrennen. 
`Abd-Allah ibn `Abbās sagte: „Der höchste Punkt in der Stadt sollte gefunden und der Homosexuelle sollte mit dem Kopf voran von dort herabgeworfen werden, dann sollten Steine auf ihn geworfen werden.“  
Ibn `Abbās leitete diese Hadd-Strafe von der Strafe ab, die Allah auf die Homosexuellen des Volkes von Lūt anwandte.  
Ibn `Abbās ist derjenige, der vom Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) folgende Worte überlieferte: „Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ 
Dies wurde von den Autoren von al-Sunan berichtete und von ibn Hibbān und anderen als sahīh eingestuft. Imām Ahmad führte diesen Hadīth als Beweis an und sein Isnād erfüllt die Bedingungen von Bukhāri. 
Sie sagten: Und es wurde berichtet, dass er sagte: „Möge Allah denjenigen verfluchen, der die Tat des Volkes von Lūt vollzieht, möge Allah denjenigen verfluchen, der die Tat des Volkes von Lūt vollzieht, möge Allah denjenigen verfluchen, der die Tat des Volkes von Lūt vollzieht“, und es wurde nicht berichtet, dass er den Ehebrecher dreimal in einem Hadīth verfluchte. Er verfluchte diejenigen, die verschiedene große Sünden begehen, doch er verfluchte keinen von ihnen mehr als einmal. Den Fluch für den Homosexuellen hingegen wiederholte er dreimal. Die Gefährten des Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) waren sich einig, dass der Homosexuelle hingerichtet werden muss, und keiner von ihnen wich davon ab. Vielmehr waren sie sich hinsichtlich der Methode der Hinrichtung uneinig. Einige Leute dachten, dass diese Unstimmigkeit bedeutet, dass sie sich darüber uneinig waren, ob er hingerichtet werden sollte, und daher berichteten sie es als eine Angelegenheit, bei der unter den Sahābah eine Meinungsverschiedenheit geherrscht habe. Doch es ist eine Angelegenheit über die bei ihnen ein Konsens bestand und keine Uneinigkeit.  
Und sie sagten: Wer auch immer über die Worte Allahs nachdenkt (ungefähre Bedeutung): „Und nähert euch nicht der Unzucht. Gewiss, sie ist etwas Abscheuliches (Fāhischah – alles, was die Grenzen überschreitet: eine große Sünde) – und wie böse ist der Weg (der jemanden in die Hölle führt, es sei denn, Allah vergibt ihm).“ (17:32) und über das, was Er über Homosexualität sagt (ungefähre Bedeutung): „Und (Wir sandten) Lut (Lot), als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern (`Ālamīn – Menschen und Jinn) begangen hat?“ (7:80) wird den Unterschied zwischen ihnen erkennen. Als Allah die Zina erwähnte, beschrieb Er sie als „etwas Abscheuliches“ (Fāhischah – unbestimmt) unter anderen großen Sünden, doch als Er die Homosexualität erwähnte, nannte Er sie „das Abscheuliche“ (al-Fāhischah – bestimmt). Dies zeigt, dass es das ganze Wesen von Übel und Sünde beinhaltet.“  
(al-Jawāb al-Kāfi S. 260-263). 
Scheikh al-Islam ibn Taymiyah (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Hinsichtlich der Homosexualität sagten einige Gelehrte, dass die Hadd-Strafe dafür dieselbe ist wie für Zina, und es wurde gesagt, dass es weniger sei als das. Doch die korrekte Ansicht, bei der sich die Sahābah einig waren, lautet, dass beide getötet werden sollten, der aktive und der passive Partner, verheiratet oder unverheiratet. Die Autoren von al-Sunan berichteten von ibn `Abbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein), dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wen auch immer ihr bei der Tat der Leute von Lūt vorfindet, richtet denjenigen hin, der es tut, und den, mit dem es getan wird.“ Und Abu Dawud berichtete von ibn `Abbās bezüglich der unverheirateten Person, die eine homosexuelle Handlung durchführt, dass er sagte: „Er muss gesteinigt werden.“ Etwas Ähnliches wurde von `Ali ibn Abi Tālib (möge Allah mit ihm zufrieden sein) berichtet. Die Sahābah waren sich nicht uneinig über das Urteil, dass der Homosexuelle hingerichtet werden sollte, doch sie vertraten unterschiedliche Ansichten über die Methode. Es wurde von Abu Bakr al-Siddīq (möge Allah mit ihm zufrieden sein) berichtet, dass er verbrannt werden sollte, und von anderen, dass er hingerichtet werden sollte. 
Es wurde von einige von ihnen berichtet, dass eine Mauer von oben auf ihn herabgestürzt werden sollte, sodass er darunter stirbt. Und es wurde gesagt, dass beide am verdorbensten Ort gefangen gehalten werden sollten, bis sie sterben. 
Es wurde von einigen von ihnen berichtet, dass sie zum höchsten Platz der Stadt gebracht und von dort herabgestoßen werden sollten, gefolgt von Steinen, wie Allah es mit dem Volk von Lūt tat. Dies wurde von ibn `Abbās berichtet. Gemäß einer anderen Überlieferung sollte er gesteinigt werden. Dies war die Ansicht der Mehrheit der Salaf, da Allah das Volk von Lūt steinigte und da die Steinigung für den Zāni vorgeschrieben ist, ist sie es durch Analogieschluss auch für den Homosexuellen. Beide müssen gesteinigt werden, unabhängig davon, ob sie frei sind oder versklavt, oder ob einer von ihnen der Sklave des anderen ist, wenn sie das Alter der Pubertät erreicht haben. Wenn einer von ihnen das Alter der Pubertät noch nicht erreicht hat, dann wird er bestraft, jedoch nicht gesteinigt, und niemand wird gesteinigt, außer dem, der die Pubertät erreicht hat.“ 
(al-Siyāsah al-Schar`iyyah, S. 138). 
Zweitens:
Derjenige, mit dem es getan wird, ist wie derjenige, der es tut, denn beide nehmen teil an der Sünde. Daher werden beide mit der Hinrichtung bestraft, wie es in dem Hadīth heißt. Doch zwei Ausnahmen werden dabei gemacht: 
1.             Derjenige, der durch Schläge, Todesdrohungen und Ähnliches zur Sodomie gezwungen wird, unterliegt keiner Hadd-Strafe. Es heißt in Scharh Muntaha al-Irādāt (3/348): „Es gibt keine Hadd-Strafe, wenn derjenige, der eine homosexuelle Handlung vornimmt, dazu gezwungen wurde, wie z. B. wenn er überwältigt oder mit dem Tode bedroht oder geschlagen wurde und Ähnliches.“
2.             Wenn derjenige, mit dem es getan wird, ein Minderjähriger ist, der das Alter der Pubertät noch nicht erreicht hat. Es gibt keine Hadd-Strafe in diesem Fall, doch er sollte diszipliniert und auf eine Art bestraft werden, die ihn von diesem Verbrechen abhält, wie aus dem oben angeführten Zitat von Scheikh al-Islam ibn Taymiyah hervorgeht. Ibn Qudāmah (möge Allah ihm barmherzig sein) berichtete in al-Mughni (9/62), dass es unter den Gelehrten keine Meinungsverschiedenheit gibt bezüglich der Tatsache, dass die Hadd-Strafe nicht bei jemandem angewendet wird, der geistig krank ist, oder bei einem Jungen, der das Alter der Pubertät noch nicht erreicht hat. 
Und Allah weiß es am besten. 













Muss man Homosexuelle auch in Europa töten?


Europäischer Fatwa-Rat vor schwerer Entscheidung: Muss man Homosexuelle auch in Europa töten?
Der Rat norwegischer Islam-Gelehrter bringt den islamischen obersten Europäischen Fatwa-Rat (ansässig in Dublin) in schwere Bedrängnis: Die Norweger wollen eine verbindliche Entscheidung darüber, wie man als Muslim in Europa mit Homosexuellen umgehen soll? Darf man sie steinigen oder erschlagen? Oder ist es richtig, sie in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken, wo sie nach den dortigen Gesetzen entweder „umerzogen“ oder getötet werden? In Jemen, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mauretanien und Sudan werden homosexuelle Menschen wegen ihrer Homosexualität hingerichtet. In allen anderen islamischen Staaten droht ihnen lebenslange Haftstrafe.
Was für einen zivilisierten Europäer überhaupt keine Frage wäre, ist für norwegische Muslime eine offenkundig verzwickte Frage. Derzeit werden norwegische Homosexuelle islamischen Glaubens in islamische Länder geschickt, wo sie mit Hilfe von Korankursen offiziell „umerzogen“ werden. (Quelle: Dagavisen 3. Dezember 2007). Proteste dagegen gibt es in den europäischen Medien bislang nicht. Die norwegischen Muslime sind sich darüber im klaren, daß diese Verbringung muslimischer Homosexueller in die Heimatländer ihrer Eltern in manchen Fällen den dortigen sicheren Tod bedeutet. Einerseits wollen sie die Gesetze in Norwegen respektieren, doch lehrt ihre islamische Ideologie, daß Homosexuelle rechtlos und keine „normalen“ Menschen sind. Daher wollen sie diese Frage vom obersten europäischen Fatwa-Rat beurteilen lassen. Überall in Europa gibt es in Gebieten, in denen viele Muslime wohnen, eine wachsende Zahl von Übergriffen auf Lesben und Schwule. Das ist in Hamburg nicht anders als in Amsterdam – bislang schaute die Politik gemeinsam mit den Mainstream-Medien nur einfach weg. In Amsterdam will man nun mit einer Studie erkunden, warum marokkanische Jugendliche dort immer öfter Homosexuelle angreifen (Quelle: Spiegel).
Akte Islam teilt allen Lesern das Ergebnis der Studie schon voarb mit: Es gibt fünf Stellen im Islam, die sich mit der (verbotenen) gleichgeschlechtlichen Liebe befassen, die bestraft werden soll. Und seit dem Spätmittelalter sind sich alle islamischen Juristen darin einig, daß auf Analverkehr zwischen Männern die Todesstrafe steht. Die – erst noch zu erstellende – Amsterdamer Studie zur Homosexualität im Islam belegt, wie wenig Europäer sich bislang mit der Realität im Islam auseinandersetzen. Vielleicht schauen die Amsterdamer einfach mal nach Den Haag, wo sie den islamisch korrekten Umgang mit Homosexualität von anderen Niederländern erlernen können. Denn dort hat man vor zwei Tagen die Ausstellung eines Iraners über Homosexualität in einem niederländischen Museum verboten, weil das doch den Islam beleidigt und im Islam strafbar ist… (Quelle: De Volkskrant 1. Dezember 2007). Der Iraner hatte Homosexuelle in Iran und in anderen islamischen Staaten fotografiert, die zum Schutz Masken vor dem Gesicht trugen – Masken, in denen Muslime das Abbild Mohammeds erkennen könnten…

Sure 7, 80-82: "Und (Wir sandten) Lūṭ, als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern begangen hat? (80) Ihr laßt euch doch wahrlich in Begierde mit den Männern ein anstatt mit den Frauen. Aber nein! Ihr seid maßlose Leute. (81) Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sagten: „Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind Menschen, die sich rein halten.“ (82)"
Sure 21, Vers 74 "Und Lūṭ gaben Wir Urteil(skraft) und Wissen und erretteten ihn aus der Stadt, die schlechte Taten zu begehen pflegte. Sie waren ja böse Leute, sie waren Frevler."
Hadith: (Hierbei geht es in etwa um die Angewöhnung und der schwierigen Abgewöhnung): "Wer mit eigenem Einverständnis drei mal eine homosexuelle Handlung vollzieht, wird er dieses immer tun wollen" (R.Nasihin)
Hadith "Es ist NICHT halal, dass ein Mann die Aura eines Mannes und dass eine Frau die Aura einer Frau anschaut" (Abdurazzak) (Anmerkung: "Aura" sind die zu bedeckenden Stellen des jeweiligen Geschlechts)
Hadith "Es ist Zina, dass sich eine Frau einer anderen Frau (sexuell) nähert." (Tabarani)
Hadith "Es ist Zina, dass sich ein Mann einem Mann und eine Frau einer Frau (sexuell) nähert." (Bayhaki)
Hadith "Wer die Handlungen des Lût-Volks nachahmt ist (von Gott) verflucht" (Imam Ahmed) (Anmerkung: Die Handlungen waren u.a. Ehebruch, voreheliche und gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen)
Hadith "Jemandem, der sich einer Fra oder einem Mann über den analen Weg nähert, dem wird Allah nicht barmherzig sein" (Tirmidhi)

http://www.gutefrage.net/frage/kennt-jemand-neben-dem-koran-ne-hadith-oder-ne-fatwa-zum-thema-hs-im-islam

Wollen sie Steinigungen in Europa?