Rock am Ring oder wie eine Veranstaltung baden ging

Dass der Mensch skrupellos ist, ist klar. Wo er was holen kann, da holt er sich was.
Mit den geringsten Mitteln versucht er so viel Kohle zu scheffeln wie es nur geht.
Verantwortung für die Menschen bei so einer Veranstaltung, darauf geschissen.
Zur Zeit toben im Rock am Ring Unwetter, Blitze treffen das Veranstaltungsgelände, viele Menschen sind schon verletzt und 8 Menschen wurden schon reanimiert.

Über 70 Besucher des Rock-Festivals in Mendig (Rheinland-Pfalz) sind am Freitag durch einen Blitz verletzt worden, der auf dem Veranstaltungsgelände einschlug. Ein Polizeisprecher: „15 sind schwer verletzt. Zwei Menschen mussten reanimiert werden.“


http://www.bild.de/news/inland/rock-am-ring/die-wichtigsten-fragen-zum-abbruch-bekommen-die-fans-ihr-geld-zurueck-46144698.bild.html




Gerade bei solchen Veranstaltungen trägt der Veranstalter für die zumeist jungen Besucher Verantwortung.
Die zeigt er aber nicht, wenn er die jungen Menschen in Zentimeter hohem Schlamm versinken lässt oder bei Blitz und Donner so lange wartet, bis 8 Menschen reanimiert werden müssen.
Niemandem macht es Spaß, wenn er mit klatschnassen Klamotten, zumeist noch mit Schlamm besudelt, einem Rockkonzert zuhören muss, selbst wenn er, um das noch auszuhalten, sich mit Alkohol vollpumpt.
Liegt so jemand dann, die ganze Nacht im eiskalten Schlamm, vielleicht noch mit dem Gesicht nach unten, kann er nicht nur schwer krank werden, sondern daran sterben.
Das scheint den Veranstalter aber nicht sonderlich zu interessieren, ansonsten hätte er im Vorfeld dafür gesorgt, dass zumindest der Untergrund für die Besucher des Festivals, eine einigermaßen menschliche Unterlage erhält, in der man nicht wie eine Sau im Schlamm suhlen muss.
Um sich wie ein Schwein zu fühlen, muss man kein Geld ausgeben, das kann man auch billiger haben.