Samstag, 10. September 2016

Afghanischer Flüchtling darf 11-Jährigem Mädchen ohne Bestrafung die Brust entblösen

http://www.bo.de/lokales/offenburg/mutter-ueber-entscheidung-der-staatsanwaltschaft-entsetzt

Die Kinder (fünf Mädchen, ein Junge) hatten unter anderem ausgesagt, von dem 30-Jährigen in den Po gekniffen und am Oberschenkel gehalten worden zu sein. Der Beschuldigte habe außerdem das Bikini­oberteil eines Mädchens so weit nach unten gezogen, dass ihre Brust zu sehen gewesen sei, und versucht, der Elfjährigen in den Schritt zu fassen. Ein Begleiter des Beschuldigten soll am Beckenrand gestanden und deutlich sichtbar eine Errektion gehabt haben.
Nur »Herumalbern«?
Die Ermittlungen und Befragungen weiterer Zeugen hätten ergeben, dass den von den Kindern beschriebenen Handlungen eine Beteiligung des Beschuldigten an Ballspielen der Kinder vorausgegangen sei, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Der 30-Jährige habe sämtliche ihm zur Last gelegten Handlungen bestritten.  
Die Situation sei von den Kindern gegenüber der Bademeisterin als »Herumalbern« beschrieben worden, heißt es in der Begründung der Staatsanwaltschaft. Die Kontakte seien kurz und flüchtig gewesen und seien während eines Spielgeschehens erfolgt. Aus dem Umstand, dass die Kinder an der nackten Haut berührt worden seien, könne nicht zwingend eine Sexualbezogenheit geschlossen werden, da Kinder im Schwimmbad naturgemäß nur gering bekleidet seien und der Beschuldigte für die Durchführung der Handlungen auf der nackten Haut keine Körperstellen habe freilegen müssen, so die Staatsanwaltschaft weiter. Ebenso verhalte es sich mit dem Ziehen am Bikini und Freilegen der Brust. Auch dies könne nicht eindeutig als sexuelle Handlung qualifiziert werden, sondern Teil des Herumalberns gewesen sein, so die Staatsanwaltschaft. Zwischen den Handlungen des Beschuldigten und einer eventuell vorhandenen Erektion eines Begleiters könne kein Zusammenhang hergestellt werden. Auch hier liege kein strafbares Handeln vor.