"Mullah-Regime verurteilt Britin zu fünf Jahren Haft"


Was ihr vorgeworfen wird, halten die Mullahs noch immer geheim, und trotzdem haben sie jetzt ein hartes Urteil gefällt:
Die Britin Nazanin Zaghari-Ratcliffe (37) wurde am Dienstag von einem Teheraner Revolutionsgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt! 
Nazanin ist doppelte Staatsbürgerin, arbeitet in London für die wohltätige Thomson-Reuters-Stiftung. Vor fünf Monaten war sie nach einem Besuch bei ihrer Familie in Teheran am Flughafen verhaftet worden, ihrer Tochter entzogen die Revolutionsgarden den Pass.


http://www.bild.de/politik/ausland/iran/fuenf-jahre-haft-fuer-britische-mutter-47744878.bild.html

Der Grund dieser Verurteilung liegt höchstwahrscheinlich darin begründet:

Ehen mit Nicht-Muslimen

Hinsichtlich der Eheschließung mit Muslimen herrscht im Islam traditionell ein System der asymmetrischen Endogamie: während muslimische Männer jüdische und christliche Frauen heiraten dürfen, ist muslimischen Frauen die Eheschließung mit nicht-muslimischen Männern nicht erlaubt.
Die Erlaubnis der Eheschließung mit jüdischen und christlichen Frauen stützt sich auf Sure 5:5: „Heute sind euch erlaubt [...] die ehrbaren gläubigen Frauen (al-muḥṣanāt min al-muʾmināt) und die ehrbaren Frauen derer, die vor euch die Schrift erhalten haben (al-muḥṣanāt min allaḏīna ūtū l-kitāb), wenn ihr ihnen ihren Lohn gegeben habt, ehrbar seid, keine Unzucht treibt und keine Liebschaften unterhaltet." Nur wenige muslimische Gelehrte haben die Auffassung vertreten, dass Muslime keine jüdische oder christliche Frauen ehelichen sollten. Einer von ihnen war der ägyptische Hadith-Gelehrte Ahmad Muhammad Schākir (1892-1958). Er riet von solchen Heiraten ab, weil die jüdischen und christlichen Frauen der Gegenwart bereits vor der Ehe Liebhaber hätten und ihre Jungfräulichkeit verlören und somit nicht mehr unter die Kategorie der "ehrbaren Frauen" (muḥṣanāt) fielen.[3]
Das Verbot, muslimische Frauen mit nicht-muslimischen Männern zu verehelichen, wird mit Sure 60:10 begründet: „O ihr, die ihr glaubt, wenn zu euch gläubige Frauen kommen, die ausgewandert sind, so prüfet sie. Gott kennt ihren Glauben sehr wohl. Wenn ihr sie als gläubige Frauen erkannt habt, so lasset sie nicht zu den Ungläubigen zurückkehren. Weder sind sie ihnen erlaubt, noch jene diesen Frauen“ (60:10). Auch Sure 2:221 wird zur Begründung dieses Verbots herangezogen: "Und gebt nicht (gläubige Frauen) an heidnische Männer in die Ehe, solange diese nicht gläubig werden!"

 http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe

Diese Frau ist mit einem Engländer verheiratet, der höchstwahrscheinlich nicht konvertiert ist.

Nazanin sollte ihrem Ehemann Richard, der seit Monaten unermüdlich um seine Familie kämpft, per Telefon das Urteil mitteilen. Neben ihr stand ein Wärter, der ihr vorgab, was sie preisgeben durfte. Die genaue Anklage bleibt noch immer geheim. 
„Ein Urteil mit einer geheimen Anklage scheint verrückt. Es ist buchstäblich ein Bestrafung ohne Verbrechen“, erklärte Ehemann Richard dazu.