Warum das Gute immer gewinnen wird

Momentan sieht es zwar nicht danach aus, dass das Gute siegen wird, doch es wird immer siegen.
Immer.
Es muss sich dafür gar nicht mal anstrengen, weil es ein Naturgesetz ist, dass das Gute siegen wird.
Das liegt daran, dass sich das Böse von selbst aufreibt.
Es kann so, in seiner erschaffenen Welt gar nicht bis in alle Ewigkeit überleben, weil die Ewigkeit nichts Böses in ihren Reihen zulässt.
In der Ewigkeit verschwinden sämtliche böse Beschaffenheiten, die in Raum und Zeit existieren können, aber eben nur in einem bestimmten Raum und einem bestimmten Zeitrahmen.
Die Materie ist das Einzige, an dem sich das Böse festhält, weil es sonst nichts zum Festhalten hat.
In der Nichtmaterie liegt es ohne einen Ort, um sich darin verstecken zu können, offen da.
Da würde es in Sekundenbruchteilen eliminiert werden, durch Energien die das Böse wegschmelzen wie Butter in der Wüstensonne, doch diese überlassen dem Ursprung des Bösen selbst seine Heilung, damit es weiß, wie es da ein für allemal wieder herauskommt und sich hütet, jemals wieder die Seiten zu wechseln.
Deshalb greift das Gute nur marginal ein und nur dann, wenn es entschieden hat, dem Bösen eine kleine Stütze zu sein, um es zumindest wieder in die richtige Richtung zu lenken, wenn es sich wie ein Kreisel nur ständig weiter um sich dreht und alle Kräfte dafür aufwenden muss, damit dem so ist.
Die Gesetze der Materie lassen jedoch nicht zu, dass der Kreisel sich auf ewig dreht, er verliert an Fahrt, je länger er sich dreht und je größer er ist.
Das weiß das Gute, deshalb ist es auch so entspannt.
Das Böse kommt in die Gefilde des Guten nicht hinein, dafür fehlt ihm das Gute.
Es hat nicht die Macht, das Gute zu eliminieren, weil es nichts Gutes hat, um überhaupt Eintritt in dessen Reich zu bekommen.
Somit beschützt sich das Gute selbst.
Es muss auch gar keine Angst vor dem Bösen haben, weil das Böse sich selbst aus den Reihen des Guten fernhält.
Es ist ein Kampf des Bösen gegen Windmühlen, den es deshalb nicht gewinnen kann.
Es wird bei diesem Kampf nur schwächer, bis es letztendlich verliert und sich dem Guten bedingungslos hingibt.
Bis es seine Stärke und Allmacht erkannt hat und aus dieser Kapitulation heraus selbst zum Guten wird.
Würde das Böse erkennen, wie sinnlos sein Kampf gegen das Gute wirklich ist, würde es keine Sekunde, seiner ohnehin nur eingebildeten Existenz, mehr mit dem Kampf dagegen verschwenden.
Es wüsste, dass egal wie es sich auch anstrengt, wie viele Soldaten es für seine Ziele rekrutiert, wie viele Menschen es für seine Zwecke manipuliert, dass es doch am Ende nur als Verlierer dastehen würde.
So viel Weisheit jedoch, fehlt dem Bösen noch gänzlich.